MINT lernen

Drei Wege durch den Winter

Murmeltier, Dachs und Zauneidechse — jedes Tier hat seinen eigenen Plan für die kalte Zeit. Kennst du ihn?

Dein Fortschritt:
0 / 0 Aufgaben
1

Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zu Winterschlaf, Winterruhe und Winterstarre — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Begriffs-Memory
AFB I

Finde die sechs Paare aus Begriff und Bedeutung.

Decke zwei Karten auf, die zusammengehören. Mit der Tastatur: Tab zur Karte, Enter aufdecken, Pfeiltasten zum Wandern.
Drei Wege sparen im Versteck Energie (Winterschlaf, Winterruhe, Winterstarre). Zwei andere Wege sind Fortziehen (Zugvögel) und Aktivbleiben mit Winterfell.
Nur bei einem der drei „Winter“-Begriffe geht es um wechselwarme Tiere.
Ruhe ist leichter als Schlaf: Wer nur ruht, wacht öfter auf und kann fressen.
A2
Sieben Monate im Nest
AFB I

Der Siebenschläfer trägt seinen Namen, weil er etwa sieben Monate lang schläft. Setze die Wörter an die richtige Stelle — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Im Spätsommer frisst sich der Siebenschläfer ein dickes an. Dann rollt er sich in einer Erdhöhle ein und hält . Seine Körpertemperatur sinkt auf . Herzschlag und werden ganz langsam. Im Frühling wacht er auf.

„Vorräten“ bleibt übrig: Ein Winterschläfer frisst im Winter nichts. Er lebt nur von seinem Fett — darum ist er im Frühling so dünn. Vorräte fressen Tiere mit Winterruhe.
Womit übersteht der Siebenschläfer die Zeit ohne Fressen?
Wer monatelang nichts frisst, hat im Frühling viel Gewicht verloren.
A3
Wer macht was im Winter?
AFB I

Ordne jedes Tier der Art zu, wie es den Winter übersteht.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Winterschlaf
2Winterruhe
3Winterstarre
Zauneidechse (Reptil), Erdkröte (Amphibie) und Karpfen (Fisch) sind wechselwarm — für sie bleibt nur die Winterstarre. Die gleichwarmen Säugetiere halten Winterschlaf oder Winterruhe.
Welche Tiere sind wechselwarm? Sie gehören alle in denselben Korb.
Die beiden großen Tiere mit Bau oder Höhle wachen im Winter öfter auf.
A4
Merkmale ankreuzen
AFB II

Ordne jedes Merkmal der passenden Überwinterungsart zu.

Setze in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
MerkmalWinter­schlafWinter­ruheWinter­starre
Die Körpertemperatur bleibt fast normal.
Ein gleichwarmes Tier kühlt auf wenige Grad ab.
Das Tier ist genauso kalt wie seine Umgebung.
Das Tier wacht an manchen Tagen auf und frisst von seinem Vorrat.
Erst Wärme von außen macht das Tier wieder beweglich.
Ein Säugetier frisst den ganzen Winter nichts und lebt von seinem Fett.
Der Schlüssel ist die Körpertemperatur: stark gesenkt = Winterschlaf, fast normal = Winterruhe, wie die Umgebung = Winterstarre. Winterschläfer heizen sich selbst wieder auf — ein Tier in Winterstarre kann das nicht.
Frag bei jeder Zeile: Was passiert mit der Körpertemperatur?
Wechselwarme Tiere können sich nicht selbst aufwärmen — sie brauchen Wärme von außen.
A5
Stimmt das?
AFB II

Beim Waldspaziergang im Januar erzählt Leons Onkel viel über Tiere im Winter. Stimmen seine Aussagen?

Fünf Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Nicht jedes Tier, das man im Winter selten sieht, schläft. Und nicht jedes Tier, das schläft, hält Winterschlaf. Entscheidend ist, wie stark die Körpertemperatur sinkt.
Bären gehören zu den Tieren, die im Winter aufwachen können.
Eis schwimmt oben. Wie warm ist das Wasser darunter am Teichgrund?
A6
Ein Jahr im Leben des Murmeltiers
AFB II

Murmeltiere leben in den Alpen und halten dort bis zu sechs Monate Winterschlaf. Bringe die Abschnitte in die richtige Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Im Spätsommer frisst das Murmeltier sehr viel und legt ein dickes Fettpolster an.
2Im Herbst polstert es seinen Bau mit Heu aus und verschließt den Eingang.
3Seine Körpertemperatur sinkt auf wenige Grad, Herz und Atmung werden ganz langsam.
4Alle paar Wochen wacht es kurz auf und schläft dann weiter.
5Im Frühling wacht es abgemagert auf und sucht frisches Gras.
Das Fettpolster muss fertig sein, bevor der Winterschlaf beginnt — im Winter gibt es kein Futter mehr. Die kurzen Wachphasen kosten viel Fett, darum ist das Murmeltier im Frühling so dünn.
Vorbereiten, einschlafen, durchschlafen, aufwachen — in dieser Reihenfolge.
Kurz aufwachen kann das Murmeltier erst, wenn es schon im Winterschlaf ist.
A7
Schlaf und Ruhe im Vergleich
AFB II

Winterschlaf und Winterruhe klingen ähnlich. Vergleiche sie: Ordne jede Aussage dem passenden Bereich zu.

Ordne jede Aussage einem der drei Bereiche zu. Mit der Tastatur: Enter zum Auswählen, dann 1–3 für den Bereich, 0 zurück.
1 nur Winterschlaf
2 beide
3 nur Winterruhe
Gemeinsam: gleichwarme Säugetiere, Fett aus dem Herbst, geschütztes Versteck. Der Unterschied liegt in der Tiefe: Beim Winterschlaf fährt der Körper fast ganz herunter, bei der Winterruhe nur ein wenig.
Drei Aussagen passen zu beiden Arten.
Der Siebenschläfer schläft so tief, dass er im Winter nichts frisst.
A8
Mix: Fehlersuche in Bens Steckbrief
AFB III

Ben hat Steckbriefe zu Fledermaus und Erdkröte geschrieben. Überprüfe seine Sätze. Hier kommt auch Stoff aus Kapitel 1 (Säugetiere), 2.1.2 Amphibien und 2.2.1 Gleichwarm und wechselwarm vor.

In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Die Klasse eines Tieres erkennst du an Körperbedeckung, Atmung und Fortpflanzung — nicht daran, ob es fliegt. Und die Klasse sagt dir die Überwinterung: wechselwarm (Fisch, Amphibie, Reptil) bedeutet Winterstarre.
Drei Sätze sind falsch — einer zur Fledermaus, zwei zur Erdkröte.
Kröten legen Laich ins Wasser, und ihre Kaulquappen atmen mit Kiemen. Zu welcher Klasse passt das?
A9
Trickaufgabe: Wie warm ist die Eidechse?
AFB III

An einem sonnigen Sommertag hat eine Zauneidechse eine Körpertemperatur von etwa 33 °C. Im Winter liegt sie in Winterstarre in einem Erdloch. Dort ist der Boden im Januar 4 °C warm, draußen herrschen −8 °C.

Welche Körpertemperatur hat die Zauneidechse im Januar in ihrem Versteck?

Überlege genau und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
4 °C. Die Zauneidechse ist wechselwarm: Ihr Körper nimmt die Temperatur der Umgebung an — und ihre Umgebung ist das Erdloch, nicht die Luft draußen. Die 33 °C aus dem Sommer spielen im Winter keine Rolle.
Hier stehen drei Zahlen, aber nur eine gilt für die Eidechse im Versteck.
Wechselwarm heißt: so warm wie das, was das Tier direkt umgibt.
A10
Fund im Gartenhaus
AFB III

Beim Aufräumen findet Familie Weber im Januar im Gartenhaus eine Haselmaus. Sie liegt eingerollt und kalt in einem Nest aus Gras. Beurteile die Vorschläge: Markiere alle, die richtig sind.

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Kalt und steif zu sein ist im Winterschlaf normal. Jede Störung lässt die Haselmaus aufwachen und ihren Körper aufheizen — das verbraucht viel Fett. Wärme im Wohnzimmer würde sie ebenfalls aufwecken. Futter hilft nicht: Im Winterschlaf frisst sie nichts.
Was braucht ein Winterschläfer vor allem: Wärme, Futter oder Ruhe?
Überlege bei jedem Vorschlag: Weckt er die Haselmaus auf?