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Fische – Leben im Wasser

Forelle, Hecht und Lachs zeigen dir, wie man mit Kiemen atmet, mit Flossen steuert und im Wasser Nachwuchs bekommt.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zu Körperbau, Atmung und Fortpflanzung der Fische — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Körperteil und Aufgabe
AFB I

Jedes Körperteil einer Forelle hat eine bestimmte Aufgabe. Verbinde richtig.

Der „Motor“ des Fisches sitzt ganz hinten.
Das Seitenlinienorgan ist ein Sinnesorgan — es nimmt etwas wahr.
A2
So atmet ein Fisch
AFB I

Setze die Fachbegriffe an die richtige Stelle — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Ein Fisch nimmt Wasser durch das auf. Das Wasser strömt an den dünnen, roten vorbei. Dort geht der im Wasser gelöste ins über. Dann fließt das Wasser unter dem wieder hinaus.

„Lunge“ bleibt übrig: Fische atmen mit Kiemen. Lungen haben Säugetiere wie der Hund — und auch Wale und Delfine.
Der Weg des Wassers: vorne hinein, über die Kiemen, seitlich hinaus.
Die Kiemenblättchen sind rot, weil sehr viel Blut durch sie fließt.
A3
Fisch-Memory
AFB I

Finde die sechs Paare aus Fachbegriff und Bedeutung.

Decke zwei Karten auf, die zusammengehören. Mit der Tastatur: Tab zur Karte, Enter aufdecken, Pfeiltasten zum Wandern.
„Außen“ heißt: Die Eier werden nicht im Körper des Weibchens befruchtet, sondern erst im Wasser, nachdem sie abgelegt wurden.
Drei Begriffe gehören zur Körperbedeckung und Körperform, einer zum Schweben, zwei zur Fortpflanzung.
Laich sind die Eier selbst. Die Befruchtung ist das, was danach mit ihnen passiert.
A4
Der Weg des Atemwassers
AFB II

Im Aquarium beobachtet Ela einen Goldfisch beim Atmen. Bringe die Schritte in die richtige Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Der Goldfisch öffnet das Maul, Wasser strömt hinein. Die Kiemendeckel sind geschlossen.
2Er schließt das Maul und drückt das Wasser nach hinten zu den Kiemen.
3Das Wasser strömt an den Kiemenblättchen vorbei.
4Gelöster Sauerstoff geht aus dem Wasser ins Blut über.
5Die Kiemendeckel öffnen sich, das Wasser fließt seitlich hinaus.
Das Wasser fließt immer in eine Richtung: vorne durchs Maul hinein, über die Kiemen, hinten unter den Kiemendeckeln hinaus. Maul und Kiemendeckel arbeiten abwechselnd — das kannst du am Aquarium gut sehen.
Der Sauerstoff kann erst ins Blut, wenn das Wasser an den Kiemen ist.
Zuletzt verlässt das Wasser den Fisch — hinter dem Kopf, nicht durchs Maul.
A5
Wofür ist das gut?
AFB II

Ordne jedes Merkmal eines Hechts dem Bereich zu, in dem es ihm hilft.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Fortbewegung
2Atmung
3Beute finden
Der Hecht lauert zwischen Wasserpflanzen. Augen und Seitenlinienorgan melden ihm eine Beute, Stromlinienform und Schwanzflosse machen den blitzschnellen Vorstoß möglich. Maul, Kiemenblättchen und Kiemendeckel gehören zur Atmung.
Alles, was mit „Kiemen“ beginnt, hat mit der Atmung zu tun.
Zum Beutefinden braucht der Hecht Sinnesorgane — zwei Karten sind Sinnesorgane.
A6
Lachse wandern flussaufwärts
AFB II

Zum Laichen schwimmen Lachse aus dem Meer weit einen Fluss hinauf, bis in flache Bäche mit Kiesgrund. Stimmen die Aussagen?

Fünf Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Auch ein wandernder Lachs bleibt ein typischer Fisch: Stromlinienform, Schwanzflosse als Antrieb, Kiemenatmung und viele Eier, die im Wasser befruchtet werden.
Welche Flosse ist der Antrieb, welche die Steuerung?
Viele Eier werden gefressen — wenige Eier wären für Fische zu riskant.
A7
Welche Flosse arbeitet?
AFB II

Eine Rotfeder schwimmt durch den Teich. Welche Flossen braucht sie in welcher Lage vor allem?

Setze in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
LageSchwanz­flosseBrust-/ Bauch­flossenRücken-/ After­flosse
schnell losschwimmen
vor einem Stein abbremsen
in einer Welle nicht umkippen
nach links abbiegen
vor einem Hecht davonflitzen
Tempo kommt von hinten (Schwanzflosse). Die paarigen Flossen an Brust und Bauch arbeiten wie Ruder und Bremsen. Die unpaaren Flossen oben und unten halten den Fisch aufrecht — wie der Kiel eines Bootes.
Zweimal geht es um Tempo, zweimal um Steuern und Bremsen, einmal um Gleichgewicht.
Die Flossen, die paarweise an den Seiten sitzen, können einzeln bewegt werden — so lenkt der Fisch.
A8
Mix: Fehlersuche im Steckbrief
AFB III

Lars hat einen Steckbrief über den Hering geschrieben und ihn mit dem Hund verglichen. Hier kommt auch Stoff aus 1.3.1 Merkmale der Säugetiere vor.

In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Gemeinsam ist beiden nur die Wirbelsäule. Säugetiere haben Haare, Lungen, bringen lebende Junge zur Welt und säugen sie. Fische haben Schuppen, Kiemen und legen viele Eier, die im Wasser befruchtet werden.
Drei Sätze sind falsch. Prüfe bei jedem Satz: Gilt das wirklich für beide Tiere?
Denk an die Merkmale der Säugetiere: Haare, Lungen, lebend gebärend, säugen.
A9
Trickaufgabe: Der Delfin im Zoo
AFB III

Im Delfinarium schwimmt ein Großer Tümmler (ein Delfin). Er hat eine stromlinienförmige Gestalt, eine kräftige Schwanzflosse und zwei Brustflossen. Er verbringt sein ganzes Leben im Wasser.

Wie viele Kiemendeckel hat dieses Tier insgesamt?

Überlege genau und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
0. Der Delfin ist kein Fisch, sondern ein Säugetier: Er atmet mit Lungen und muss dazu auftauchen. Kiemen und Kiemendeckel hat er nicht. Stromlinienform und Flossen sind nur eine Angepasstheit an das Leben im Wasser.
Ist jedes Tier, das im Wasser lebt und Flossen hat, ein Fisch?
Delfine kommen regelmäßig an die Oberfläche. Warum wohl?
A10
Eine Bachforelle im heißen Sommer
AFB III

Im August ist der Bach flach und warm. Warmes Wasser enthält weniger gelösten Sauerstoff als kaltes. Sag Schritt für Schritt voraus, was passiert.

Spiele den Ablauf Schritt für Schritt durch: Was passiert als Nächstes? Nur die richtige Karte bringt dich weiter.
    Kiemen funktionieren nur im Wasser — und nur, wenn genug Sauerstoff darin gelöst ist. Die Schleimschicht ist ein Schutz, den man beim Anfassen nicht zerstören darf.
    Fische haben keine Lunge. Sie können nur über ihre Kiemen mehr Sauerstoff bekommen.
    Die Schleimschicht schützt vor Krankheitserregern — was zerstört sie?