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Fische – Leben im Wasser

Ein Karpfen atmet ohne Lunge, schwebt, ohne zu paddeln, und spürt Bewegungen, die er gar nicht sieht — wie macht er das?

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Gebaut für das Wasser

Fische wie Karpfen und Forelle verbringen ihr ganzes Leben im Wasser. Ihr Körper passt genau dazu.

  • Wirbeltier:Fische haben ein Innenskelett mit Schädel und Wirbelsäule — genau wie der Hund.
  • Stromlinienform:Vorne spitz, in der Mitte dick, hinten schmal. So gleitet der Fisch leicht durchs Wasser.
  • Schuppen:Dünne Knochenplättchen liegen wie Dachziegel übereinander und schützen die Haut.
  • Schleimschicht:Schleim über den Schuppen macht den Fisch glatt und hält Krankheitserreger ab.
  • Schwanzflosse:Der Fisch schlägt Schwanz und Schwanzflosse hin und her — das treibt ihn an.
  • Brust- und Bauchflossen:Je ein Paar. Mit ihnen steuert und bremst der Fisch.
  • Rücken- und Afterflosse:Sie halten den Fisch aufrecht, damit er nicht zur Seite kippt.
  • Seitenlinienorgan:Eine Reihe von Sinneszellen an jeder Körperseite. Es spürt Wasserbewegungen — so bemerkt der Fisch Beute, Feinde und Hindernisse, auch im Dunkeln.
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Atmen, schweben, Nachwuchs

Auch Atmung, Schweben und Fortpflanzung laufen ganz im Wasser ab.

  • Kiemen:Der Fisch nimmt Wasser durchs Maul auf und drückt es über die Kiemen wieder hinaus. Ein Kiemendeckel schützt die Kiemen.
  • Kiemenblättchen:Dünn und gut durchblutet, deshalb rot. Hier gelangt der im Wasser gelöste Sauerstoff ins Blut.
  • Schwimmblase:Ein mit Gas gefüllter Beutel im Bauch. Mit mehr oder weniger Gas darin schwebt der Fisch in jeder Tiefe, ohne Kraft zu brauchen.
  • Laich:Das Weibchen legt sehr viele Eier ins Wasser, ein Karpfen mehrere Hunderttausend.
  • Befruchtung:Das Männchen gibt seine Samenzellen dazu. Die Eier werden außerhalb des Körpers im Wasser befruchtet.
  • Viele Eier:Die meisten Eier und Jungfische werden gefressen. Nur weil es so viele sind, überleben genug.
Merke

Fische sind Wirbeltiere, die ganz an das Leben im Wasser angepasst sind: Stromlinienform, Schuppen mit Schleim, Flossen, Seitenlinienorgan, Kiemenatmung und Schwimmblase. Ihre Eier werden außerhalb des Körpers im Wasser befruchtet.

Stell mit dem Regler ein, wie viel Gas in der Schwimmblase des Karpfens ist, und zieh den Fisch in eine andere Tiefe (oder Fisch anwählen und ↑/↓). Mit ▶ lässt du ihn los: Steigt er, sinkt er oder schwebt er?

Schwimmblase regeln

Halte fest: Passt die Größe der Schwimmblase, schwebt der Fisch. Je tiefer er schwimmt, desto stärker drückt das Wasser die Blase zusammen — dann braucht er mehr Gas darin.

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Allgemeine Hinweise

Fische atmen kein Wasser

Die Kiemen holen nur den Sauerstoff heraus, der im Wasser gelöst ist. An der Luft kleben die Kiemenblättchen zusammen — der Fisch erstickt, obwohl Luft viel Sauerstoff enthält.

Wal und Delfin sind keine Fische

Sie leben zwar im Wasser, atmen aber mit Lungen, tauchen dazu auf und säugen ihre Jungen. Es sind Säugetiere — wie in Kapitel 1.

Nicht jeder Fisch hat eine Schwimmblase

Haie haben keine. Hören sie auf zu schwimmen, sinken sie langsam ab. Plattfische wie die Scholle liegen ohne Schwimmblase am Meeresgrund.

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