MINT lernen

Zusammenfassung

Das ganze Kapitel auf einen Blick — zum Wiederholen vor der Klassenarbeit.

1

Das Skelett

Knochen stützen und schützen; Gelenke machen das Skelett beweglich.

Aufbau

Etwa 206 Knochen: Schädel, Rumpfskelett (Wirbelsäule, Brustkorb), Schulter- und Beckengürtel, Arme und Beine.

Knochenbau

Knochenkalk macht hart, Knochenleim macht elastisch. Im Inneren großer Knochen bildet das Knochenmark Blutzellen.

Essig → biegsam · Ausglühen → spröde

Wirbelsäule

Doppel-S-Form federt Stöße ab, Bandscheiben dämpfen zusätzlich. Im Wirbelkanal liegt das Rückenmark.

7 Hals · 12 Brust · 5 Lende · Kreuzbein · Steißbein

Gelenkbau

Gelenkkopf und Gelenkpfanne mit Knorpel, Gelenkspalt mit Gelenkschmiere, Gelenkkapsel, Bänder.

Gelenktypen

Kugelgelenk: alle Richtungen (Schulter, Hüfte). Scharniergelenk: eine Richtung (Knie, Finger). Sattelgelenk: zwei Richtungen (Daumen). Drehgelenk: Drehen (Halswirbel).

Merke
Stützen · Schützen · Bewegen
Die drei Aufgaben des Skeletts — Bewegen nur zusammen mit den Muskeln.

Bänder oder Sehnen?

Bänder verbinden Knochen mit Knochen, Sehnen verbinden Muskeln mit Knochen.

2

Muskeln und Bewegung

Muskeln ziehen an den Knochen — immer als Paar von Gegenspielern.

Muskelbau

Muskel → Muskelfaserbündel → Muskelfasern. Sehnen verbinden den Muskel über das Gelenk hinweg mit dem Knochen.

Zusammenziehen

Auf ein Signal der Nerven wird der Muskel kürzer und dicker und zieht am Knochen. Strecken kann er sich nicht selbst.

Gegenspielerprinzip

Beuger und Strecker arbeiten gegeneinander.

Bizeps beugt · Trizeps streckt

Training

Belastung → Erholung → Anpassung: Muskelfasern werden dicker. Ohne Training baut der Muskel ab.

Richtig trainieren

Aufwärmen, abwechslungsreich trainieren (Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit), Pausen einplanen. Täglich mindestens 60 Minuten Bewegung.

Merke
Belastung + Erholung → Anpassung
Regelmäßiges Training mit Pausen macht Muskeln kräftiger.

Kein Muskel drückt

Auch beim Strecken zieht ein Muskel — der Strecker auf der Gegenseite.

3

Energie für den Körper

Nahrung liefert Energie und Baustoffe; die Ernährungspyramide zeigt die richtige Mischung.

Nährstoffe

Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße liefern Energie. Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und Wasser liefern keine Energie.

Energie pro Gramm

Fett liefert etwa doppelt so viel wie Kohlenhydrate oder Eiweiß.

Fett 37 kJ · Kohlenhydrate 17 kJ · Eiweiß 17 kJ

Energiebedarf

Grundumsatz (Atmung, Herz, Wärme) plus Leistungsumsatz (Bewegung). Kinder von 10 bis 12 Jahren: etwa 7 000 bis 10 000 kJ am Tag.

1 kcal ≈ 4,2 kJ

Ernährungspyramide

22 Bausteine: 6 Getränke, 5 Obst und Gemüse, 4 Getreide, 2 Milchprodukte, 2 Öle und Fette, 1 Nüsse, 1 Hülsenfrüchte/Fisch/Fleisch/Ei, 1 Extra.

Ampel

Grün: reichlich · Gelb: mäßig · Rot: sparsam. Eine Portion passt in die eigene Hand.

Energiebedarf
Gesamtumsatz = Grundumsatz + Leistungsumsatz
Wer dauerhaft mehr Energie aufnimmt, als er verbraucht, legt Fettpolster an.

Limonade ist ein Extra

Gesüßte Getränke zählen wegen des Zuckers nicht zu den Getränken, sondern zur roten Spitze der Pyramide.

4

Die Regeln, an denen die Punkte hängen

Diese drei Stellen kosten in der Klassenarbeit am häufigsten Punkte.

Fachbegriffe genau verwenden

Elle und Speiche, Bänder und Sehnen, Rückenmark und Knochenmark nicht verwechseln — jedes Wort hat eine eigene Bedeutung.

Bewegung mit dem Gegenspielerprinzip erklären

Nenne den Muskel, der sich zusammenzieht, das Gelenk und was mit dem Gegenspieler passiert: „Der Bizeps zieht sich zusammen, der Trizeps wird gedehnt.“

Rechnen mit Einheit

Bei Energieaufgaben erst die Gramm Nährstoff mit kJ pro Gramm malnehmen, dann addieren — und das Ergebnis immer mit kJ angeben.