Das Skelett
Knochen stützen und schützen; Gelenke machen das Skelett beweglich.
Aufbau
Etwa 206 Knochen: Schädel, Rumpfskelett (Wirbelsäule, Brustkorb), Schulter- und Beckengürtel, Arme und Beine.
Knochenbau
Knochenkalk macht hart, Knochenleim macht elastisch. Im Inneren großer Knochen bildet das Knochenmark Blutzellen.
Wirbelsäule
Doppel-S-Form federt Stöße ab, Bandscheiben dämpfen zusätzlich. Im Wirbelkanal liegt das Rückenmark.
Gelenkbau
Gelenkkopf und Gelenkpfanne mit Knorpel, Gelenkspalt mit Gelenkschmiere, Gelenkkapsel, Bänder.
Gelenktypen
Kugelgelenk: alle Richtungen (Schulter, Hüfte). Scharniergelenk: eine Richtung (Knie, Finger). Sattelgelenk: zwei Richtungen (Daumen). Drehgelenk: Drehen (Halswirbel).
Bänder oder Sehnen?
Bänder verbinden Knochen mit Knochen, Sehnen verbinden Muskeln mit Knochen.
Muskeln und Bewegung
Muskeln ziehen an den Knochen — immer als Paar von Gegenspielern.
Muskelbau
Muskel → Muskelfaserbündel → Muskelfasern. Sehnen verbinden den Muskel über das Gelenk hinweg mit dem Knochen.
Zusammenziehen
Auf ein Signal der Nerven wird der Muskel kürzer und dicker und zieht am Knochen. Strecken kann er sich nicht selbst.
Gegenspielerprinzip
Beuger und Strecker arbeiten gegeneinander.
Training
Belastung → Erholung → Anpassung: Muskelfasern werden dicker. Ohne Training baut der Muskel ab.
Richtig trainieren
Aufwärmen, abwechslungsreich trainieren (Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit), Pausen einplanen. Täglich mindestens 60 Minuten Bewegung.
Kein Muskel drückt
Auch beim Strecken zieht ein Muskel — der Strecker auf der Gegenseite.
Energie für den Körper
Nahrung liefert Energie und Baustoffe; die Ernährungspyramide zeigt die richtige Mischung.
Nährstoffe
Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße liefern Energie. Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und Wasser liefern keine Energie.
Energie pro Gramm
Fett liefert etwa doppelt so viel wie Kohlenhydrate oder Eiweiß.
Energiebedarf
Grundumsatz (Atmung, Herz, Wärme) plus Leistungsumsatz (Bewegung). Kinder von 10 bis 12 Jahren: etwa 7 000 bis 10 000 kJ am Tag.
Ernährungspyramide
22 Bausteine: 6 Getränke, 5 Obst und Gemüse, 4 Getreide, 2 Milchprodukte, 2 Öle und Fette, 1 Nüsse, 1 Hülsenfrüchte/Fisch/Fleisch/Ei, 1 Extra.
Ampel
Grün: reichlich · Gelb: mäßig · Rot: sparsam. Eine Portion passt in die eigene Hand.
Limonade ist ein Extra
Gesüßte Getränke zählen wegen des Zuckers nicht zu den Getränken, sondern zur roten Spitze der Pyramide.
Die Regeln, an denen die Punkte hängen
Diese drei Stellen kosten in der Klassenarbeit am häufigsten Punkte.
Fachbegriffe genau verwenden
Elle und Speiche, Bänder und Sehnen, Rückenmark und Knochenmark nicht verwechseln — jedes Wort hat eine eigene Bedeutung.
Bewegung mit dem Gegenspielerprinzip erklären
Nenne den Muskel, der sich zusammenzieht, das Gelenk und was mit dem Gegenspieler passiert: „Der Bizeps zieht sich zusammen, der Trizeps wird gedehnt.“
Rechnen mit Einheit
Bei Energieaufgaben erst die Gramm Nährstoff mit kJ pro Gramm malnehmen, dann addieren — und das Ergebnis immer mit kJ angeben.
