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Vom Wolf zum Hund

Zehn Übungen zur Reise vom Lagerfeuer bis aufs Sofa — und immer wieder die Frage: Ist ein zahmes Tier schon ein Haustier?

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zur Abstammung des Hundes vom Wolf — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Vom Lagerplatz zum Haustier
AFB I

Setze die Wörter an die richtige Stelle — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Der Wolf ist die des Hundes. In der Steinzeit kamen Wölfe an die der Menschen und fraßen Reste. Die Menschen behielten die Tiere. Das geschah vor mehr als Jahren. Wird so aus einem Wildtier ein Haustier, nennt man das .

„1 500“ bleibt übrig — das wäre viel zu kurz. Hunde begleiten die Menschen schon seit der Steinzeit, lange bevor es Städte gab.
Die wilde Tierart, von der ein Haustier abstammt, hat einen eigenen Namen.
Der Hund ist das älteste Haustier — nimm die größere Zahl.
A2
Stimmt das?
AFB I

Entscheide bei jeder Aussage, ob sie stimmt.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Die häufigste Falle: Man denkt, die Menschen hätten sich gefährliche Wölfe als Wächter ausgesucht. Ein bissiges Tier am Lagerfeuer war aber viel zu riskant.
Überlege bei jeder Aussage: Welches Tier ist die Stammform, und welche Tiere durften bleiben?
Zwei Aussagen sind falsch: eine nennt die falsche Stammform, eine die falschen Tiere.
A3
Wer stammt von wem ab?
AFB I

Auch andere Haustiere haben eine wilde Stammform. Verbinde jedes Haustier mit seiner Stammform.

Achte auf die Namen: Welche Tiergruppe steckt in beiden Wörtern?
Die Falbkatze lebt heute noch wild in Afrika — sie ist mit der Hauskatze verwandt.
A4
Schritt für Schritt zum Hund
AFB II

Bringe die Schritte der Domestikation in die richtige Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Wölfe streifen auf Nahrungssuche um die Lager der Steinzeitmenschen.
2Wenig scheue Wölfe bleiben in der Nähe und fressen Abfälle.
3Menschen ziehen Welpen auf, behalten die zahmen und vertreiben die bissigen.
4Die zahmen Tiere bekommen Junge, die wieder zahm sind.
5Nach vielen Generationen ist aus dem Wildtier das Haustier Hund geworden.
Den ersten Schritt machten die Wölfe selbst: Sie kamen wegen des Futters. Erst danach halfen die Menschen nach, indem sie die zahmen Tiere behielten.
Wer hat den ersten Schritt gemacht — der Mensch oder der Wolf?
Aus einem einzelnen zahmen Tier wird noch kein Haustier — dafür braucht es viele Generationen.
A5
Typisch Wolf – typisch Hund
AFB II

Welches Verhalten ist typisch für das Wildtier Wolf, welches für das Haustier Hund?

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1typisch Wolf
2typisch Hund
Hunde haben sich beim Zusammenleben auf den Menschen eingestellt: Sie suchen seinen Blick, verstehen Zeigegesten und können Essensreste wie Brot besser verdauen als Wölfe.
Ein Wildtier muss allein zurechtkommen. Ein Haustier lebt mit dem Menschen zusammen.
Alles, was mit dem Menschen „zusammenarbeitet“ oder von ihm lebt, gehört zum Hund.
A6
Wer hat den Vorteil?
AFB II

Das Zusammenleben brachte beiden Seiten etwas. Wer hatte in der Steinzeit den Vorteil?

Setze in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
SituationVorteil für den MenschenVorteil für das Tier
Am Lager liegen Knochen mit Fleischresten.
Nachts schlagen die Tiere an, wenn ein Bär kommt.
Die Tiere spüren Beute auf und treiben sie den Jägern zu.
Menschen füttern die Welpen, wenn die Jagd schlecht war.
Weil beide Seiten etwas davon hatten, blieben Mensch und Tier zusammen. Die Tiere bekamen Futter und Schutz, die Menschen Wächter und Jagdhelfer.
Frage dich bei jeder Zeile: Wer bekommt hier etwas — Futter, Schutz oder Hilfe?
Zweimal hat der Mensch den Vorteil, zweimal das Tier.
A7
Begriffe-Memo
AFB II

Finde die Paare: Welche Erklärung gehört zu welchem Fachbegriff?

Decke zwei Karten auf, die zusammengehören. Mit der Tastatur: Tab zur Karte, Enter aufdecken, Pfeiltasten zum Wandern.
Achte auf den Unterschied: „zahm“ beschreibt ein einzelnes Tier. „Domestikation“ beschreibt, was mit einer ganzen Tierart über viele Generationen passiert.
Merke dir beim Aufdecken, wo welche Karte liegt.
„Stamm“ steckt auch in „abstammen“.
A8
Mix: Fehler in Timos Referat
AFB III

Timo hat einen Zettel für sein Referat über Hunde geschrieben. Hier brauchst du auch Wissen aus 1.1.1 Kennzeichen der Lebewesen vor.

In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Ein Lebewesen zeigt alle Kennzeichen des Lebens, nicht nur eines. Und ein zahmes Einzeltier ist noch kein Haustier.
Drei Sätze sind falsch: einer zu den Kennzeichen der Lebewesen, einer zur Zeit, einer zur Domestikation.
Prüfe beim Spielzeughund jedes Kennzeichen einzeln: Frisst er? Wächst er? Bekommt er Junge?
A9
Trickaufgabe: Ein Wolf zum Kuscheln?
AFB III

In einem Wildpark wird ein Wolfswelpe von einer Pflegerin mit der Flasche aufgezogen. Er ist ganz zutraulich und lässt sich streicheln. Mia meint: „Jetzt ist er ein Hund.“ Welche Antworten auf Mia sind richtig?

Mehrere Antworten können richtig sein. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Die Falle liegt im Wort „zutraulich“: Zähmen verändert nur ein einzelnes Tier. Seine Jungen kommen wieder als Wölfe zur Welt.
Ist „zahm“ dasselbe wie „domestiziert“?
Hund und Wolf sind eng verwandt, aber heute zwei verschiedene Tiere: Wildtier und Haustier.
A10
Beweise gesucht
AFB III

Jonas zweifelt: „Mein kleiner Bello soll von einem Wolf abstammen? Das glaube ich nicht.“ Welche Beobachtungen sind echte Belege dafür, dass Hunde vom Wolf abstammen?

Mehrere Antworten können richtig sein. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Ein guter Beleg muss genau auf Wolf und Hund passen. Fleisch fressen auch Katzen, und bei Menschen leben auch Kaninchen — das beweist keine Verwandtschaft mit dem Wolf.
Frage bei jeder Beobachtung: Trifft sie auch auf viele andere Tiere zu? Dann taugt sie nicht als Beleg.
Drei Aussagen sind Belege. Dass Bello kleiner ist, spricht übrigens nicht dagegen.