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Übung AFB II

Beobachten, deuten, rechnen: Hier verbindest du das Wissen aus dem ganzen Kapitel — und eine Aufgabe stellt dir eine Falle.

Dein Fortschritt:
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Aufgabenblock — AFB II

Zehn Aufgaben zum Anwenden: Du ordnest ein, rechnest mit Kosten und Riechzellen, ermittelst Ernährungstypen und deutest das Verhalten von Tieren. Einige Aufgaben mischen Themen aus verschiedenen Unterkapiteln — genau wie in der Klassenarbeit.

A1
Beobachtung oder Deutung?
AFB II

Ben beobachtet auf der Hundewiese einen Hund und schreibt alles auf, was ihm einfällt. Ordne jeden Satz ein: Ist er eine sachliche Beobachtung oder eine Meinung bzw. Deutung? (Mix: Biologisch arbeiten, Verständigung)

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1sachliche Beobachtung
2Meinung oder Deutung
Eine Beobachtung beschreibt nur, was man sieht, hört oder misst — mit Einheit. Warum der Hund die Rute einzieht oder das Bein hebt, ist schon eine Deutung. Deutungen sind erlaubt, gehören aber getrennt von der Beobachtung aufgeschrieben.
Frage bei jedem Satz: Könnte ein anderer Beobachter das genauso sehen oder messen?
Wörter wie „schön“, „frech“ oder „bestimmt“ zeigen, dass jemand bewertet oder vermutet.
A2
Was kostet Hündin Luna?
AFB II

Familie Kaya hat die Hündin Luna aus dem Tierheim geholt. Ein Sack Trockenfutter kostet 60 € und reicht genau 5 Wochen. Im Jahr kommen dazu: Hundesteuer 96 €, Haftpflicht-Versicherung 60 €, Tierarzt mit Impfung 120 €. Berechne die Kosten.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. Wie viel Euro kostet das Futter pro Woche? €
  2. Wie viel Euro kostet das Futter in einem Jahr (52 Wochen)? €
  3. Wie hoch sind alle Kosten für Luna in einem Jahr? €
  4. Wie viel Euro sind das durchschnittlich pro Monat? €
Luna kostet etwa 900 € im Jahr, also 75 € im Monat. Ein Hund kann 10 bis 15 Jahre alt werden — das sind über die Jahre viele tausend Euro. Deshalb gehören die Kosten vor der Anschaffung auf den Tisch, genauso wie Zeit und Urlaubsbetreuung.
60 € für 5 Wochen: Teile durch 5. Für ein Jahr nimmst du den Wochenpreis mal 52.
Zum Futter kommen 96 € + 60 € + 120 € dazu. Für den Monat teilst du die Jahreskosten durch 12.
A3
Das Gebiss verrät die Nahrung
AFB II

Im Naturkundemuseum liegen fünf Schädel mit einer kurzen Beschreibung des Gebisses. Ermittle, ob das Tier ein Fleischfresser, ein Pflanzenfresser oder ein Allesfresser ist.

Setze in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
Tier und GebissFleischfresserPflanzenfresserAllesfresser
Wolf: lange, spitze Fangzähne; große Reißzähne mit scharfer Kante
Ziege: oben vorn keine Schneidezähne, sondern eine Kauplatte; breite Backenzähne mit Schmelzfalten
Waschbär: Schneidezähne oben und unten, Eckzähne, hintere Backenzähne breit mit stumpfen Höckern
Giraffe: Kauplatte oben, große Lücke hinter den Schneidezähnen, breite Mahlzähne
Fuchs: Fangzähne; Backenzähne spitz und zackig, ein besonders großer Reißzahn
Fleischfresser erkennst du an Fangzähnen und Reißzähnen (Scherengebiss), Pflanzenfresser an der Kauplatte und breiten Mahlzähnen (Mahlgebiss). Allesfresser wie der Waschbär haben alle Zahnarten, hinten breite Backenzähne mit stumpfen Höckern — wie Schwein und Mensch.
Suche in jeder Beschreibung das entscheidende Merkmal: Reißzahn, Kauplatte oder stumpfe Höcker?
Der Wolf ist die Stammform des Hundes — er hat dasselbe Gebiss wie der Hund.
A4
Ausflug zum Schweinehof
AFB II

Die Klasse 5c besucht einen Hof mit Freilandhaltung. Begründe, was die Kinder dort beobachten.

Spiele den Ablauf Schritt für Schritt durch: Was passiert als Nächstes? Nur die richtige Karte bringt dich weiter.
    Viel Verhalten des Hausschweins verstehst du, wenn du an seine Stammform denkst: Das Wildschwein wühlt, suhlt sich und lebt in Gruppen. In der Freilandhaltung können Schweine dieses Verhalten zeigen.
    Denke an die Stammform: Was tut ein Wildschwein im Wald?
    Schweine können kaum schwitzen. Ferkel trinken Milch.
    A5
    Ein Steckbrief mit Fehlern
    AFB II

    Paula hat für ein Plakat einen Steckbrief zum Rind geschrieben. Überprüfe ihn: Drei Zeilen sind falsch.

    In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
    Drei typische Fehler: Das Rind hat oben eine Kauplatte, es ist ein Wiederkäuer, und als Säugetier ist es gleichwarm. Das seitliche Kauen gehört zum Mahlgebiss und stimmt.
    Prüfe jede Zeile mit dem, was du über Gebiss, Verdauung und Säugetiere weißt.
    Ein Fehler steckt beim Gebiss, einer beim Fressen und einer bei der Temperatur.
    A6
    Der Wolf im Hund
    AFB II

    Viele Verhaltensweisen von Hunden stammen noch von ihrer Stammform. Erkläre das Verhalten der Hunde: Verbinde jedes Verhalten mit seinem Ursprung beim Wolf. (Mix: Vom Wolf zum Hund, Verständigung, Gebiss)

    Frage bei jedem Verhalten: Was würde ein Wolf im Rudel in dieser Lage tun?
    Bein heben = Duftmarke. Bellen gegen Fremde = Revier verteidigen.
    A7
    Das Siegel auf der Milch
    AFB II

    Auf Milch und Käse zeigt ein Siegel mit den Stufen 1 bis 5, wie die Kühe gehalten wurden. Interpretiere die Beschreibungen: Welche Stufe passt?

    Wähle für jede Zeile eine Stufe von 1 bis 5. Mit der Tastatur: Tab zur Zeile, ←/→ zwischen den Stufen, Enter setzt.
    1 = Stall (nur Gesetz)5 = Bio
    Die Kühe stehen immer im Stall, es gilt nur das, was das Gesetz vorschreibt.
    Die Kühe stehen im Stall, haben aber etwas mehr Platz als vorgeschrieben.
    Der Stall hat offene Seiten, frische Luft strömt hinein.
    Die Kühe kommen nach draußen in einen Auslauf oder auf die Weide.
    Die Kühe haben viel Platz und Weide und bekommen Bio-Futter.
    Die Stufen heißen: 1 Stall · 2 Stall+Platz · 3 Frischluftstall · 4 Auslauf/Weide · 5 Bio. Die Stufe ist keine Schulnote: 1 bedeutet nur „das, was das Gesetz verlangt“. Je höher die Stufe, desto mehr Platz und Freiheit haben die Tiere — und desto teurer ist meist das Produkt.
    Achte auf die Schlüsselwörter: Platz, frische Luft, draußen, Bio.
    Die Stufe 1 ist nicht die beste, sondern die mit den wenigsten Vorteilen für das Tier.
    A8
    Ist das Walross ein Säugetier?
    AFB II

    Im Zoo liest Emil am Gehege: „Das Walross lebt im Meer und taucht zum Atmen auf. Seine dicke Haut trägt nur wenige kurze Haare, an der Schnauze sitzen Schnurrhaare. Das Junge trinkt Milch bei der Mutter.“ Deute die Angaben: Gehe den Baum durch. (Mix: Merkmale der Säugetiere, biologisch arbeiten)

    Beantworte die Fragen des Entscheidungsbaums mit Ja oder Nein und schau, wo du herauskommst.
      Das Walross ist ein Säugetier, auch wenn es im Meer lebt und fast kein Fell hat. Entscheidend ist der sichere Test: Haare und Säugen. Lebensraum und Aussehen können täuschen.
      Nimm die Angaben aus dem Zoo-Schild der Reihe nach: Was trinkt das Junge? Hat das Tier Haare?
      Auch wenige Haare oder Schnurrhaare zählen als Haare.
      A9
      Trickaufgabe: Zwei Hunde wedeln
      AFB II

      Am Gartenzaun stehen zwei Hunde und beide wedeln. Hund A: Körper geduckt, Ohren angelegt, Rute tief, er leckt sich über die Schnauze. Hund B: Körper steif aufgerichtet, Nackenhaare gesträubt, Rute hoch, er starrt dich an. Vergleiche die beiden: Welche Aussagen stimmen?

      Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
      Der Trick: Wedeln allein sagt wenig. Du musst immer den ganzen Hund lesen — Ohren, Rute, Maul und Körperhaltung. Wer sich groß macht, droht. Wer sich klein macht, unterwirft sich oder hat Angst. Anstarren wirkt auf Hunde selbst wie eine Drohung.
      Achte nicht nur auf die Rute, sondern auf die ganze Körperhaltung.
      Groß machen = imponieren oder drohen, klein machen = unterwerfen oder Angst.
      A10
      Wie viel besser riecht der Hund?
      AFB II

      Ein Schäferhund hat etwa 220 Millionen Riechzellen, ein Mensch etwa 5 Millionen. Bestimme, wie viel Mal so viele Riechzellen der Schäferhund hat.

      Trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
      -mal
      220 Millionen : 5 Millionen = 44. Der Schäferhund hat also etwa 44-mal so viele Riechzellen wie der Mensch. Dazu kommt seine viel größere Riechschleimhaut (etwa so groß wie eine Postkarte statt einer Briefmarke). Die Zahlen sind Richtwerte und schwanken je nach Rasse.
      Wie viel Mal passt 5 in 220?
      Rechne 220 : 5. Die „Millionen“ kannst du dabei weglassen, weil beide Zahlen in Millionen angegeben sind.