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Übung AFB I

Kopf, Gebiss und Merkmale: zehn Handgriffe, mit denen du in der Klassenarbeit zum Hund und zu den Säugetieren sichere Punkte holst.

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Aufgabenblock — AFB I

Zehn Standardaufgaben zum Wiedergeben: Fachbegriffe kennen, Merkmale zuordnen, Werte ablesen. Das sind die sicheren Punkte in jeder Arbeit — wer Sinne und Gebiss des Hundes, die Merkmale der Säugetiere, das Wiederkäuen und die Regeln der Haustierhaltung beherrscht, hat den Grundstock.

A1
Der Kopf des Hundes
AFB I

Das Bild zeigt den Kopf eines Hundes mit leicht geöffnetem Maul. Gib zu jeder Beschreibung die passende Stelle an.

Klicke die gesuchte Stelle an. Mit der Tastatur: Tab oder Pfeiltasten zum Wandern, Enter zum Auswählen.

A B C D E F
Der Fangzahn ist der lange, spitze Eckzahn vorn. Der Reißzahn sitzt weiter hinten: Er ist der größte Backenzahn und bildet mit dem Gegenstück die Brechschere. Das Auge (B) war nicht gesucht — der Hund ist ein Nasentier, der Mensch ein Augentier.
Lies genau: Geht es ums Riechen, ums Hören, ums Spüren oder um die Zähne?
Der lange, spitze Zahn vorn packt zu. Der große, zackige Zahn weiter hinten schneidet.
A2
Merkmale der Säugetiere
AFB I

Ordne jede Karte zu: Gehört sie zu den Merkmalen der Säugetiere oder nicht?

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Merkmal der Säugetiere
2kein Merkmal der Säugetiere
Säugetiere haben Haare und säugen ihre Jungen mit Milch. Außerdem sind sie gleichwarm, atmen mit Lungen und haben eine Wirbelsäule. Federn, Kiemen und Schuppen findest du bei anderen Tieren.
Denke an Hund, Katze und Mensch: Was haben alle drei?
Genau vier Karten gehören in jeden Korb. Der Name „Säugetier“ verrät ein Merkmal.
A3
Einen fremden Hund begrüßen
AFB I

Im Park sitzt ein fremder Hund neben seiner Besitzerin. Du möchtest ihn streicheln. Nenne die Schritte in der richtigen Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Die Besitzerin fragen, ob du den Hund streicheln darfst
2Ruhig und langsam näherkommen, dem Hund nicht lange in die Augen schauen
3Dich seitlich hinhocken und die Hand locker hinhalten
4Den Hund an der Hand schnuppern lassen
5Auf die Körpersprache achten: Ist der Hund locker und kommt er von selbst?
6Seitlich an Hals oder Brust streicheln, nicht über den Kopf greifen
Zuerst fragst du den Menschen, dann „fragst“ du den Hund: Er darf dich beschnuppern und selbst entscheiden. Wer anstarrt oder von oben über den Kopf greift, macht sich groß — das wirkt auf Hunde wie eine Drohung.
Wen fragst du als Allererstes — den Hund oder die Besitzerin?
Der Hund lernt dich zuerst mit der Nase kennen. Gestreichelt wird erst ganz am Schluss.
A4
Das Rind verdaut Gras
AFB I

Stelle dar, wie ein Rind Gras verdaut: Setze die Fachbegriffe ein. Ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Das Rind ist ein : Es frisst Gras und Heu. Zuerst kaut es nur kurz und schluckt. Das Futter kommt in den , den größten Magen. Dort zersetzen das zähe Gras. Später holt das Rind einen zurück ins Maul und kaut ihn gründlich. Deshalb nennt man das Rind einen . Insgesamt hat es Mägen.

„Reißzähne“ bleibt übrig: Die hat der Hund, nicht das Rind. Das Rind zerreibt das Gras mit breiten Mahlzähnen. Durch das Wiederkäuen kann es aus Gras Nährstoffe holen, die wir Menschen nicht verdauen können.
Das Futter macht einen Umweg: erst in den Magen, dann noch einmal zurück ins Maul.
Die vier Mägen heißen Pansen, Netzmagen, Blättermagen und Labmagen. Der erste ist der größte.
A5
Fachbegriffe aus dem Kapitel
AFB I

Bestimme zu jedem Fachbegriff die passende Erklärung. Finde die sechs Paare.

Decke zwei Karten auf, die zusammengehören. Mit der Tastatur: Tab zur Karte, Enter aufdecken, Pfeiltasten zum Wandern.
Die Begriffe stammen aus dem ganzen Kapitel: Kriterium aus dem biologischen Arbeiten, Rangordnung und Revier aus dem Wolfsrudel, Zuchtziel und Qualzucht aus der Züchtung, gleichwarm von den Säugetieren.
Zwei Begriffe gehören zum Rudel, zwei zur Züchtung.
„Kriterium“ brauchst du, wenn du zwei Tiere vergleichst — zum Beispiel die Größe oder die Fellfarbe.
A6
Was Meerschweinchen brauchen
AFB I

Nele bekommt zwei Meerschweinchen. Zeichne Verbindungslinien von jedem Bedürfnis zu dem Beispiel, das dazu passt.

Frage bei jedem Beispiel: Was braucht das Tier dadurch — Futter, Gesellschaft, Schutz, Sauberkeit oder Hilfe bei Krankheit?
Ein Häuschen ist ein Rückzugsort. Die Krallen kürzen gehört zur Pflege.
A7
Hund und Mensch
AFB I

Erstelle eine Tabelle: Trifft die Aussage auf den Hund, auf den Menschen oder auf beide zu? Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz.

Setze in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
AussageHundMenschbeide
ist ein Nasentier
sieht schärfer und mehr Farben
hört Töne bis etwa 45 000 Hz
hat eine Wirbelsäule und atmet mit Lungen
ist ein Augentier
ist gleichwarm
Der Hund riecht und hört viel besser, der Mensch sieht schärfer und mehr Farben. Gemeinsam haben beide die Merkmale der Säugetiere: Haare, Säugen, gleichwarm, Lungenatmung und Wirbelsäule.
Überlege zuerst, welcher Sinn beim Hund und welcher beim Menschen am besten ist.
Hund und Mensch sind beide Säugetiere. Der Mensch hört nur bis etwa 20 000 Hz.
A8
Hunderassen im Vergleich
AFB I

Die Tabelle zeigt Richtwerte für ausgewachsene Hunde einiger Rassen. Lies ab, wie groß die Schulterhöhe eines Border Collies ist.

RasseGewicht in kgSchulterhöhe in cm
Chihuahua220
Beagle1136
Border Collie1752
Rottweiler4564
Deutsche Dogge6082
Trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
cm
Der Border Collie hat eine Schulterhöhe von etwa 52 cm. Die 17 in der Zeile ist das Gewicht in kg. Die Einheit steht im Tabellenkopf — darum stehen in den Zellen nur Zahlen. Alle Rassen in der Tabelle gehören zu einer einzigen Art.
Suche die Zeile „Border Collie“ und dann die Spalte „Schulterhöhe in cm“.
Achte darauf, nicht das Gewicht abzulesen: Die Einheit steht oben im Tabellenkopf.
A9
Haustiere halten
AFB I

Fünf Sätze beschreiben, was bei der Haltung von Haustieren gilt. Entscheide bei jedem Satz, ob er stimmt.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Ein Haustier ist keine Anschaffung für ein paar Wochen: Lebensdauer, Zeit und Kosten gehören zur Entscheidung dazu. Und artgerecht heißt immer: Artgenossen der eigenen Art.
Denke an die Bedürfnisse: Nahrung, Artgenossen, Pflege — und an das Tierschutzgesetz.
Zwei Aussagen sind falsch. Eine davon betrifft den Partner, die andere das Futter.
A10
Seit wann gibt es Hunde?
AFB I

Die Zeitleiste reicht von heute (0) bis 30 000 Jahre zurück. Zeichne ein, vor wie vielen Jahren aus dem Wolf der Hund wurde: Stelle den Regler ein.

Schiebe den Regler auf deinen Wert — Pfeiltasten bewegen ihn feiner. Nach dem Prüfen siehst du den Trefferbereich.
0 (heute)30 000
Schon vor mehr als 15 000 Jahren lebten Wölfe bei den Lagerplätzen der Steinzeitmenschen und wurden über viele Generationen zu Hunden. Diesen Vorgang nennt man Domestikation. Der Hund ist damit das älteste Haustier des Menschen.
Die ersten Hunde gab es schon in der Steinzeit — lange bevor es Städte gab.
Die Zahl steht im Merksatz zu „Vom Wolf zum Hund“: mehr als fünfzehntausend Jahre.