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Kennzeichen der Lebewesen

Zehn Übungen zu den sechs Kennzeichen — und immer wieder die Frage: echt lebendig, tot oder nie lebendig gewesen?

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zu den Kennzeichen der Lebewesen — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Welches Kennzeichen zeigt sich?
AFB I

Verbinde jede Beobachtung mit dem Kennzeichen des Lebendigen, das sie zeigt.

Frag bei jeder Beobachtung: Was tut das Lebewesen hier genau — sich bewegen, reagieren, fressen, größer werden, sich verändern oder Junge bekommen?
Das Rascheln ist ein Reiz. Fressen und Kot abgeben gehören beide zum Stoffwechsel.
A2
Fachwörter und ihre Bedeutung
AFB I

Finde die Paare: Welche Erklärung gehört zu welchem Fachwort?

Decke zwei Karten auf, die zusammengehören. Mit der Tastatur: Tab zur Karte, Enter aufdecken, Pfeiltasten zum Wandern.
„Tot“ und „unbelebt“ werden oft verwechselt: Ein Holzbrett ist tot — es war einmal ein Baum. Ein Stein ist unbelebt — er hat nie gelebt.
„Bio“ kommt aus dem Griechischen und heißt „Leben“.
Das kleine Wort „un“ bedeutet „nicht“: unbelebt = nie belebt.
A3
Der Merksatz in Lücken
AFB I

Setze die Wörter an die richtige Stelle — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Ein Lebewesen zeigt sechs Kennzeichen des Lebendigen. Es bewegt sich aus . Es nimmt wie Licht oder Geräusche wahr und reagiert darauf. Nahrung aufnehmen und Reste ausscheiden gehört zum . Außerdem bringt es hervor.

„Einige“ bleibt übrig — und genau das ist der häufigste Denkfehler. Einige Kennzeichen zeigt auch mancher Gegenstand. Ein Lebewesen zeigt alle.
Lies den ganzen Satz, bevor du ein Wort einsetzt. Passt es in den Satzbau?
Zwei Wörter passen in die erste Lücke — aber nur eines macht den Satz richtig.
A4
Lebendig, tot oder unbelebt?
AFB II

Auf einem Spaziergang durch den Stadtpark sammelst du Fundstücke und Beobachtungen. Ordne jede Karte dem passenden Korb zu.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1lebendig
2tot (hat einmal gelebt)
3unbelebt (hat nie gelebt)
Die Feder und die Parkbank stammen von Lebewesen — einem Vogel und einem Baum. Deshalb sind sie tot, nicht unbelebt. Wasser und Wolke bewegen sich zwar, aber nie aus eigener Kraft.
Frag bei jeder Karte zuerst: Lebt es jetzt? Wenn nicht: War es früher einmal Teil eines Lebewesens?
Woraus ist Holz gemacht? Woher kommt eine Feder? Moos ist eine kleine Pflanze.
A5
Stimmt das?
AFB II

Entscheide bei jeder Aussage, ob sie stimmt.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Zwei Fallen stecken hier drin: Bewegung allein macht nichts lebendig — und fehlende sichtbare Bewegung macht nichts unlebendig.
Denk an alle sechs Kennzeichen, nicht nur an die Bewegung.
Unterscheide genau: tot = hat früher gelebt, unbelebt = hat nie gelebt.
A6
Ein Kreuz pro Beobachtung
AFB II

Welches Kennzeichen zeigt sich bei der Beobachtung am deutlichsten?

Setze in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
BeobachtungReizbarkeitStoffwechselWachstumFortpflanzung
Eine Mimose klappt ihre Blätter zusammen, wenn man sie berührt.
Ein Hamster frisst Körner und gibt kleine Kotkrümel ab.
Ein Kaninchenjunges wiegt nach vier Wochen fünfmal so viel wie bei der Geburt.
Ein Apfelbaum trägt Äpfel mit Kernen, aus denen neue Bäume keimen können.
Die Mimose zeigt: Auch Pflanzen reagieren auf Reize — manchmal sogar blitzschnell. Und die Kerne im Apfel sind der Anfang neuer Apfelbäume.
Achte auf das Wort, das in der Beobachtung die Hauptrolle spielt: berühren, fressen, wiegen, Kerne.
Eine Berührung ist ein Reiz. Aus Kernen entstehen Nachkommen.
A7
Vom Ei zum Marienkäfer
AFB II

Ein Marienkäfer zeigt im Lauf seines Lebens mehrere Kennzeichen. Bringe die Stationen in die richtige Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Ein Weibchen legt gelbe Eier an die Unterseite eines Blattes.
2Aus jedem Ei schlüpft eine winzige Larve.
3Die Larve frisst viele Blattläuse und wird immer größer.
4Die Larve heftet sich an ein Blatt und verpuppt sich.
5Aus der Puppe schlüpft ein fertiger Marienkäfer mit roten Flügeldecken.
6Der Käfer paart sich, und ein neues Weibchen legt Eier.
In dieser Reihe stecken gleich drei Kennzeichen: Wachstum (die Larve wird größer), Entwicklung (Larve, Puppe, Käfer) und Fortpflanzung (neue Eier). Der Kreis schließt sich.
Womit beginnt jedes Käferleben? Und womit beginnt das nächste?
Die Larve muss erst groß werden, bevor sie sich verpuppt.
A8
Mix: Pauls Kaktus-Bericht
AFB III

Paul hat einen Bericht über seinen Kaktus geschrieben. Darin mischen sich alle Kennzeichen — und ein paar Denkfehler.

In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Pauls Kaktus zeigt tatsächlich alle Kennzeichen — nur nicht dort, wo Paul sie sucht. Eine echte Reaktion wäre z. B., dass der Kaktus sich zum Fenster hin krümmt.
Drei Sätze sind falsch: einer übersieht die langsame Bewegung, einer hält etwas Passives für eine Reaktion, einer erfindet ein „halbes“ Lebewesen.
Reagiert der Kaktus, wenn du ihn anfasst — oder sind die Stacheln einfach nur spitz?
A9
Trickaufgabe: Kater Moritz
AFB III

Kater Moritz wurde beim Tierarzt kastriert. Er kann jetzt keine Jungen mehr zeugen. Lina sagt: „Dann fehlt ihm ein Kennzeichen — also ist Moritz kein Lebewesen mehr.“ Welche Antworten auf Lina sind richtig?

Mehrere Antworten können richtig sein. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Die Falle: Die Regel „alle Kennzeichen“ gilt für die Art von Lebewesen und über das ganze Leben. Ein einzelnes Tier muss nicht jedes Kennzeichen in jedem Moment zeigen.
Müssen Lebewesen alle Kennzeichen gleichzeitig zeigen?
Drei Antworten sind richtig. Denk an Kätzchen: Die bekommen auch noch keine Jungen.
A10
Der Igel im Laubhaufen
AFB III

Im Dezember findet Jonas im Garten unter einem Laubhaufen einen Igel. Er ist kalt, zusammengerollt und rührt sich nicht. Spiel Schritt für Schritt durch, wie Jonas vorgehen sollte.

Spiele die Situation Schritt für Schritt durch: Was ist jetzt richtig? Nur die richtige Karte bringt dich weiter.
    Der Igel im Winterschlaf zeigt: Lebewesen können ihre Kennzeichen fast ganz „herunterfahren“ — aber nicht ausschalten. Genau das unterscheidet ihn von einem toten Tier.
    Welche Kennzeichen kann man bei einem schlafenden Tier noch beobachten, ohne es zu stören?
    Atmen gehört zum Stoffwechsel. Wärme ist ein Reiz.