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Gebiss und Ernährung

Zehn Übungen zu Zähnen und Futter — vom Fangzahn der Katze bis zum Schädel, den Jonas im Wald findet.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zu Gebiss und Ernährung — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Welcher Zahn macht was?
AFB I

Verbinde jede Zahnart mit ihrer Aufgabe beim Fressen.

Überlege, wo der Zahn im Maul sitzt und wie er geformt ist: flach, spitz, scharfkantig oder breit.
Spitze Zähne halten fest, scharfe Kanten schneiden, breite Flächen zerreiben.
A2
Das Mahlgebiss
AFB I

Setze die Wörter an die richtige Stelle — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Beim Rind sitzt oben vorn statt Zähnen eine harte . Unten drücken die das Gras dagegen. Die breiten Backenzähne tragen auf der Kaufläche harte Leisten, die . Beim Kauen schiebt sich der Unterkiefer hin und her. Zwischen Schneidezähnen und Backenzähnen liegt eine große .

„Reißzähne“ bleibt übrig — die hat nur der Fleischfresser. Das Rind braucht keine Schere, sondern eine Mühle.
Welches Wort passt zu einem Fleischfresser? Das bleibt übrig.
Die harte Platte oben vorn heißt wie das, was man damit tut: kauen.
A3
Stimmt das?
AFB I

Entscheide bei jeder Aussage, ob sie stimmt.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Die häufigste Falle ist der Name „Reißzahn“: Er klingt nach vorn, sitzt aber hinten zwischen den Backenzähnen.
Denk an die Zahlen: Hund 42, Rind 32, Mensch 32 Zähne.
Zwei Aussagen sind falsch. Eine verwechselt zwei Zahnarten, eine vergisst Zahnarten.
A4
Wer frisst was?
AFB II

Ordne die Tiere nach ihrem Gebiss der passenden Ernährung zu.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Fleischfresser
2Pflanzenfresser
3Allesfresser
Das Pferd hat oben zwar Schneidezähne, aber seine breiten Mahlzähne zeigen den Pflanzenfresser. Beim Bären passen lange Eckzähne und stumpfe Backenzähne zusammen — er frisst Fleisch, Beeren und Wurzeln.
Achte auf die Backenzähne: scharf und schneidend, breit mit Schmelzfalten oder breit mit stumpfen Höckern?
Fangzähne allein reichen nicht als Beweis: Auch Allesfresser haben lange Eckzähne. Schau auch nach hinten.
A5
Merkmale im Vergleich
AFB II

Welche Merkmale hat das Gebiss dieser vier Tiere?

Setze ein Kreuz, wenn das Tier dieses Merkmal hat — pro Zeile können es mehrere oder auch nur eins sein. Enter setzt und löscht.
TierSchneidezähne obenlange EckzähneReißzähneKauplatte
Katze
Schaf
Schwein
Mensch
Der Mensch hat zwar Eckzähne, aber sie sind kurz — kaum länger als die Nachbarzähne. Das Schaf hat wie das Rind oben vorn nur eine Kauplatte.
Katze = Fleischfresser, Schaf = Pflanzenfresser, Schwein und Mensch = Allesfresser. Was folgt daraus?
Reißzähne hat nur der Fleischfresser. Beim Menschen sind die Eckzähne nicht lang.
A6
Ein Rind rupft Gras
AFB II

Bringe die Schritte in die richtige Reihenfolge, vom Rupfen bis zum Kauen.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Die Zunge umschlingt ein Büschel Gras.
2Die unteren Schneidezähne drücken das Gras gegen die Kauplatte.
3Ein Ruck mit dem Kopf reißt das Gras ab.
4Die Mahlzähne zerreiben das Gras, der Unterkiefer schiebt sich seitlich hin und her.
Das Rind beißt das Gras nicht wie mit einer Schere ab — es rupft. Dafür braucht es Zunge, untere Schneidezähne und Kauplatte zusammen.
Womit „greift“ das Rind das Gras zuerst? Es hat keine Hände.
Erst festhalten, dann abreißen, dann zerkleinern.
A7
Zähne des Schweins
AFB II

Ein Hausschwein hat in jeder der vier Kieferhälften (oben links, oben rechts, unten links, unten rechts) 3 Schneidezähne, 1 Eckzahn und 7 Backenzähne. Wie viele Zähne hat es insgesamt?

Rechne oder überlege selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
In jeder Kieferhälfte sind es 3 + 1 + 7 = 11 Zähne. Vier Kieferhälften ergeben 4 · 11 = 44 Zähne — zwei mehr als beim Hund.
Zähle zuerst die Zähne in einer einzigen Kieferhälfte.
Das Gebiss hat vier gleiche Kieferhälften — nimm deine Zahl mal 4.
A8
Mix: Fehler im Katzen-Steckbrief
AFB III

Tim hat einen Steckbrief über die Katze geschrieben. Hier brauchst du auch Wissen aus 1.3.1 Merkmale der Säugetiere.

In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Fell, lebend gebären, säugen und gleichwarm sein zeigen: Die Katze ist ein Säugetier. Fangzähne und Reißzähne zeigen: Sie ist ein Fleischfresser.
Drei Sätze sind falsch: zwei passen nicht zu einem Säugetier, einer passt nicht zu einem Fleischfresser.
Wie kommen junge Säugetiere zur Welt? Und was ist „gleichwarm“?
A9
Trickaufgabe: Wo reißt der Hund?
AFB III

Mia sagt: „Der Reißzahn heißt so, weil der Hund damit die Beute reißt. Also ist er der lange, spitze Zahn ganz vorn.“ Welche Antworten auf Mia sind richtig?

Mehrere Antworten können richtig sein. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Die Falle steckt im Namen: „Reißen“ klingt nach vorn und spitz. Der Reißzahn zerschneidet aber hinten — es gibt vier davon, je einen in jeder Kieferhälfte.
Denk an die Brechschere: Wo im Maul schneidet sie?
Zwei Aussagen beschreiben eigentlich den Fangzahn oder zählen falsch.
A10
Ein Schädel im Wald
AFB III

Jonas findet im Wald einen Schädel. Oben vorn sitzen keine Zähne. Hinten stehen breite Backenzähne mit Schmelzfalten, dazwischen ist eine große Lücke ohne Zähne. Welche Schlüsse sind begründet?

Mehrere Antworten können richtig sein. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Keine oberen Schneidezähne, eine große Lücke und Schmelzfalten passen zu Pflanzenfressern wie Reh, Hirsch oder Schaf. Ein Wildschwein hätte oben Schneidezähne, Eckzähne und stumpfe Höcker auf den Backenzähnen.
Vergleiche mit dem Gebiss des Rindes.
Eine fehlende Zahnreihe ist beim Pflanzenfresser kein Zeichen von Alter — sie gehört zum Bauplan.