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Die zelluläre Immunantwort

Zehn Übungen zu MHC-I, zytotoxischen T-Zellen und Apoptose.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zur zellulären Immunantwort — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen die gestuften Tipps.

A1
Die Werkzeuge der T-Killerzelle
AFB I

Verbinde jeden Begriff mit seiner Rolle bei der zellulären Immunantwort.

Perforation = Durchlöcherung.
Wer gibt das Signal zur Teilung?
A2
Humoral oder zellulär?
AFB I

Ordne die Merkmale zu.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1humorale Antwort
2zelluläre Antwort
3beide
Beide Arme der spezifischen Abwehr werden von T-Helferzellen gestartet und bilden ein Gedächtnis.
Humor = Körperflüssigkeit.
Was haben beide Antworten gemeinsam?
A3
Lückentext Apoptose
AFB I

Setze die Fachbegriffe ein — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Bei der Apoptose zerlegt die Zelle ihre in Bruchstücke. Dann zerfällt sie in kleine . Diese werden von aufgenommen, sodass keine entsteht.

„Zellwand“ bleibt übrig — tierische Zellen besitzen keine.
Apoptose ist ein geordneter Abbau.
Was würde ein Platzen der Zelle auslösen?
A4
Ablauf der zellulären Antwort
AFB II

Bringe die Schritte in die richtige Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Ein Virus vermehrt sich in einer Körperzelle.
2Virus-Peptide werden im Cytoplasma gebildet, am ER auf MHC-I geladen und an die Oberfläche gebracht.
3Eine naive zytotoxische T-Zelle erkennt den Komplex im Lymphknoten.
4Interleukine einer T-Helferzelle lösen die Vermehrung zu einem Klon aus.
5Ein Klon-Mitglied bindet an eine infizierte Zelle im Gewebe.
6Perforin und Granzyme lösen die Apoptose aus.
Erst präsentieren, dann aktivieren und vermehren, dann töten.
Was muss die infizierte Zelle zuerst tun, damit man sie erkennt?
Vermehrung vor dem Einsatz im Gewebe.
A5
Stimmt das?
AFB II

Entscheide bei jeder Aussage, ob sie stimmt.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Die zelluläre Antwort kontrolliert das Innere der Zellen — über MHC-I.
Wo sitzt das Virus, gegen das die zelluläre Antwort wirkt?
MHC-I zeigt, was in der Zelle gebildet wird.
A6
Wer erkennt welchen Komplex?
AFB II

Kreuze an, welche Zelle den jeweiligen Komplex bzw. das Antigen erkennt.

Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
Komplex/AntigenT-Helferzellezytotoxische T-ZelleB-Zelle
Virus-Peptid auf MHC-II einer Makrophage
Virus-Peptid auf MHC-I einer Lungenzelle
intaktes Hüllprotein eines freien Virus
Tumor-Peptid auf MHC-I einer Hautzelle
CD4 gehört zu MHC-II, CD8 zu MHC-I; nur B-Zellen erkennen unverarbeitete Antigene.
T-Zellen brauchen immer einen MHC-Komplex.
Tumorzellen sind veränderte Körperzellen.
A7
Mix: Membranen und Poren
AFB II

Hier geht es auch um 1.2.3 Diffusion und Osmose. Perforin bildet große Poren in der Membran der Zielzelle. Welche Folgen sind richtig beschrieben?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Eine Pore ist ein passiver Durchgang: Teilchen folgen dem Konzentrationsgefälle.
Pore = Loch — aktiv oder passiv?
Was bedeutet „selektiv permeabel“?
A8
Wettlauf gegen das Virus
AFB III

Eine infizierte Zelle setzt nach 10 Stunden 200 neue Viren frei. Eine zytotoxische T-Zelle braucht für eine Zielzelle etwa 30 Minuten und tötet dann die nächste.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. infizierte Zellen, die eine T-Zelle in 10 h töten kann Zellen
  2. Viren, die dadurch nicht freigesetzt werden Viren
  3. T-Zellen nötig, um 1 000 infizierte Zellen in 10 h zu beseitigen T-Zellen
10 h : 0,5 h = 20 Zellen; 20 · 200 = 4 000 Viren; 1 000 : 20 = 50 T-Zellen — daher lohnt die klonale Expansion.
10 Stunden = 20 halbe Stunden.
Jede getötete Zelle hätte 200 Viren freigesetzt.
A9
Trickaufgabe: Das Virus versteckt sich
AFB III

Manche Herpesviren verhindern, dass ihre Wirtszelle MHC-I an die Oberfläche bringt. Welche Aussagen sind richtig?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Das Virus entgeht der spezifischen zellulären Abwehr — die angeborene Abwehr hat dafür eine eigene Kontrolle.
Was braucht der T-Zell-Rezeptor, um etwas zu erkennen?
Fehlendes MHC-I ist selbst ein Alarmsignal.
A10
Eine Leberzelle wird befallen
AFB III

Spiele die zelluläre Immunantwort bei einer Hepatitis-Infektion durch.

Spiele die Situation Schritt für Schritt durch: Was ist jetzt richtig? Nur die richtige Karte bringt dich weiter.
    Die zelluläre Antwort opfert befallene Zellen — ein Schutz mit Nebenwirkungen.
    MHC-I zeigt das Innere.
    Was kostet es, wenn sehr viele Zellen befallen sind?