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Viren befallen Zellen

Zehn Übungen zu Bau und Vermehrung von Viren — vom Grippevirus bis zum Provirus.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zu Viren und ihrem Vermehrungszyklus — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen die gestuften Tipps.

A1
Was hat welches Virus?
AFB I

Ordne die Bauteile zu.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1alle Viren
2nur behüllte Viren
3nur Retroviren
Erbgut und Kapsid hat jedes Virus. Eine Hülle haben z. B. Influenza-, Corona- und HI-Viren, reverse Transkriptase und Integrase nur Retroviren wie HIV.
Was braucht ein Virus mindestens, um sein Erbgut weiterzugeben?
Die beiden Enzyme sind nötig, um RNA in DNA umzuschreiben und einzubauen.
A2
Fachbegriffe verbinden
AFB I

Verbinde jeden Begriff mit seiner Bedeutung.

Pro- heißt „vor“: Aus dieser DNA entstehen später neue Viren.
Einstülpen nach innen oder Ausstülpen nach außen?
A3
Lückentext Membranfluss
AFB I

Setze die Fachbegriffe ein — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Hülle und Zellmembran bestehen beide aus einer . Deshalb können sie beim Eindringen . Bei der Endozytose wird das Virus in einem aufgenommen. Beim Ausknospen nimmt jedes neue Virus ein Stück als Hülle mit.

„Zellwand“ bleibt übrig — tierische Zellen haben keine, und Viren bilden keine.
Woraus bestehen alle Biomembranen?
Ein kleines Membranbläschen heißt …
A4
Das Grippevirus vermehrt sich
AFB II

Das Influenzavirus ist kein Retrovirus. Bringe seine Vermehrungsschritte in die richtige Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Das Hämagglutinin der Hülle bindet an Rezeptoren einer Zelle der Atemwege.
2Die Zelle nimmt das Virus per Endozytose in einem Vesikel auf.
3Virushülle und Vesikelmembran verschmelzen, die Virus-RNA gelangt ins Cytoplasma.
4Die RNA wandert in den Zellkern und wird dort vervielfältigt.
5An den Ribosomen entstehen Virusproteine.
6Neue Viren knospen an der Zellmembran aus.
7Das Enzym Neuraminidase löst die Viren von der Zelloberfläche ab.
Influenza braucht keine reverse Transkriptase und kein Provirus — seine RNA wird direkt als RNA vervielfältigt.
Zuerst muss das Virus an der Zelle festhalten.
Die letzten beiden Schritte spielen sich an der Zellmembran ab.
A5
Stimmt das?
AFB II

Entscheide bei jeder Aussage, ob sie stimmt.

6 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 6

Viren bringen nur Erbgut und einige Enzyme mit — Membranen, Ribosomen und Energie liefert die Zelle.
Woher stammen die Lipide der Hülle?
Retro heißt „rückwärts“.
A6
Wo greift das Medikament an?
AFB II

Gegen Viren gibt es Medikamente, die jeweils einen Schritt der Vermehrung stören. Ordne jedem Wirkstoff den Schritt zu.

Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
WirkstoffAndockenErbgut freisetzenReifungAblösen neuer Viren
Antikörper-Präparat gegen das Oberflächenprotein
Amantadin: verhindert, dass das Grippevirus sein Kapsid öffnet
Protease-Hemmer: Vorläuferproteine werden nicht zerschnitten
Neuraminidase-Hemmer (Oseltamivir)
Jeder Schritt hängt an einem bestimmten Molekül — genau dort setzen Medikamente an.
Die Neuraminidase trennt neue Grippeviren von der Zelle.
Die Protease wird erst nach dem Ausknospen gebraucht.
A7
Mix: Warum können Membranen verschmelzen?
AFB II

Hier geht es auch um 1.2.2 Das Fluid-Mosaik-Modell. Welche Aussagen erklären, warum Virushülle und Zellmembran verschmelzen können?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Fluid heißt flüssig: Lipide können sich neu anordnen, deshalb verschmelzen Membranen, ohne dass Löcher entstehen.
Denke an das Wort „fluid“.
Was passiert mit den Fettsäureschwänzen, wenn zwei Membranen sich berühren?
A8
Wie schnell wächst die Virusmenge?
AFB III

Vereinfachtes Modell: Ein befallener Zelltyp setzt pro Vermehrungszyklus (24 h) 1 000 infektiöse Viren frei, jedes befällt eine neue Zelle. Am Anfang steht ein Virus.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. Viren nach 2 Zyklen Viren
  2. Zyklen bis 1 Milliarde Viren Zyklen
  3. Zeit dafür h
1 000 · 1 000 = 10⁶; 10⁹ = 1 000³, also 3 Zyklen = 72 h. In echt begrenzen Immunabwehr und fehlende Zellen das Wachstum.
Jeder Zyklus multipliziert mit 1 000.
1 Milliarde = 10⁹.
A9
Trickaufgabe: Keine Viren messbar — trotzdem krank?
AFB III

Bei einer Patientin mit HIV sind unter Therapie keine Viren im Blut mehr messbar. Setzt sie die Medikamente ab, steigt die Viruszahl nach Wochen wieder an. Welche Aussagen erklären das?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Das Provirus ist Teil des Erbguts der Zelle — daher ist HIV bisher nur behandelbar, nicht heilbar.
Was geschieht bei Schritt 4 des Zyklus dauerhaft?
Wirken Medikamente auch auf ruhende Zellen?
A10
Ein Coronavirus in der Nase
AFB III

Spiele die Infektion einer Nasenschleimhautzelle mit einem Coronavirus durch.

Spiele die Situation Schritt für Schritt durch: Was ist jetzt richtig? Nur die richtige Karte bringt dich weiter.
    Andocken, Eindringen, Vermehren, Zusammenbau, Ausschleusen — bei jedem Virus, mit unterschiedlichen Details.
    Denke an Schlüssel und Schloss.
    Welches Enzym macht aus RNA DNA?