Aufgabenblock — AFB III
Zehn Aufgaben für die Spitzenpunkte: Versuche entwickeln, Aussagen beurteilen, Therapien bewerten und begründet Stellung nehmen.
Mäuse mit einer Mutation bilden keinen Thymus. Stelle eine Vermutung auf, welche Folgen das hat.
Du willst zeigen, dass die schnelle Antwort beim Zweitkontakt auf Gedächtniszellen beruht und nicht auf verbliebenen Antikörpern. Entwickle den Versuch, indem du die Schritte ordnest.
Aussage: „Seit der Einführung der Masernimpfung gibt es mehr Allergien — also verursacht die Impfung Allergien.“ Beurteile die Aussage.
Diskutiere, warum die Grippeimpfung jährlich erneuert wird, während eine Masernimpfung lebenslang schützt.
Ein Medikament enthält Antikörper gegen gp120. Bewerte seine Wirkung.
Nach einer Nierentransplantation greift das Immunsystem das Spenderorgan an. Erkläre die Abstoßung, indem du die richtigen Aussagen wählst.
Eine Familie überlegt, ihr Baby gegen Masern impfen zu lassen. Nimm Stellung: Welche Argumente sind für eine begründete Entscheidung fachlich tragfähig?
Ein Erreger hat R₀ = 6, der Impfstoff schützt 80 % der Geimpften. Ermittle die nötige Impfquote in Prozent (auf eine Stelle nach dem Komma). Es gilt q · E ≥ 1 − 1/R₀.
Im Blut Neugeborener findet man Antikörper gegen Masern, obwohl sie nie Kontakt hatten; nach 6–9 Monaten sind sie verschwunden. Deute den Befund.
Ein Wirkstoff blockiert den Korezeptor, an den HIV neben CD4 bindet. Menschen mit einer natürlichen Mutation ohne diesen Korezeptor sind gesund und kaum mit HIV infizierbar. Erörtere den Ansatz.
