Zehn Übungen zu primärer und sekundärer Immunantwort und zu Gedächtniszellen.
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Übungsaufgaben
Zehn interaktive Übungen zum Immungedächtnis — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen die gestuften Tipps.
A1
Primär oder sekundär?
AFB I
Ordne die Merkmale der passenden Immunantwort zu.
Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1primäre Antwort
2sekundäre Antwort
Die sekundäre Antwort ist schneller, stärker und länger — dank Gedächtniszellen.
Was ist beim ersten Kontakt noch nicht vorhanden?
Gedächtniszellen verkürzen die Wartezeit.
A2
Begriffe des Gedächtnisses
AFB I
Verbinde jeden Begriff mit seiner Bedeutung.
Klicke links einen Eintrag an und dann rechts den passenden — es entsteht eine Verbindungslinie. Mit der Tastatur: Enter zum Auswählen, ↑/↓ zum Wandern.
Den Titer bestimmt man z. B., um den Impfschutz zu prüfen.
Latent = verborgen.
Ein Titer ist ein Messwert.
A3
Lückentext Informationsspeicherung
AFB I
Setze die Fachbegriffe ein — ein Wort bleibt übrig.
Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.
B-Gedächtniszellen entstehen bei der Vermehrung eines . Sie tragen denselben wie die ausgewählte B-Zelle. Bei erneutem Kontakt werden sie schnell zu . Manche überleben .
„Antibiotika“ bleibt übrig — sie spielen für das Immungedächtnis keine Rolle.
Gedächtniszellen sind Teil der klonalen Expansion.
Woraus entstehen beim Zweitkontakt die Antikörper?
A4
Werte aus einer Messreihe
AFB II
Die Tabelle zeigt die Antikörperkonzentration (relative Einheiten) gegen Tetanus-Toxoid nach der ersten und nach einer späteren Auffrischimpfung. Welche Aussagen lassen sich direkt aus den Daten ableiten?
Tag nach Impfung
0
4
7
14
28
1. Impfung
0
0
2
12
6
Auffrischung
1
40
180
320
260
Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
320 : 12 ≈ 27. Aussagen über die Lebensdauer der Gedächtniszellen gibt die Tabelle nicht her.
Vergleiche Tag 4 in beiden Zeilen.
Rechne Maximum durch Maximum.
A5
Stimmt das?
AFB II
Entscheide bei jeder Aussage, ob sie stimmt.
5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5
Gedächtnis ist zellulär, spezifisch und langlebig.
Was bleibt nach der Infektion übrig — Zellen oder Moleküle?
Spezifität gilt auch für das Gedächtnis.
A6
Antigen A, C oder D?
AFB II
Eine Maus wird an Tag 0 mit Antigen A geimpft, an Tag 40 mit einem Gemisch aus A und C. Wie verläuft die Antwort an Tag 40 gegen welches Antigen?
Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
Messgröße
primäre Antwort
sekundäre Antwort
keine Antwort
Antikörper gegen A nach Tag 40
Antikörper gegen C nach Tag 40
Antikörper gegen ein Antigen D, mit dem nie geimpft wurde
Die sekundäre Antwort entsteht nur gegen das bereits bekannte Antigen — C wird erstmals gesehen.
Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Vielfalt, Auswahl, Vermehrung — das gleiche Prinzip auf der Ebene von Zellen statt Lebewesen. Vererbt wird das Immungedächtnis aber nicht.
Zufall vor Auswahl.
Werden Gedächtniszellen an Kinder vererbt?
A8
Wie viel schneller?
AFB III
Bei der ersten Infektion mit einem Erkältungsvirus sind nach 7 Tagen genug Antikörper da, um die Infektion zu stoppen. Das Virus verzehnfacht sich pro Tag, zu Beginn sind 10 Viren im Körper. Bei der zweiten Infektion stoppt die Abwehr die Infektion schon nach 2 Tagen.
Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
Viren nach 7 Tagen (erste Infektion)Viren
Viren nach 2 Tagen (zweite Infektion)Viren
Faktor zwischen beiden Viruszahlen-mal
10 · 10⁷ = 10⁸; 10 · 10² = 10³; 10⁸ : 10³ = 10⁵. Fünf Tage Vorsprung bedeuten hunderttausendmal weniger Viren — deshalb meist keine Symptome.
Pro Tag Faktor 10: nach n Tagen 10 · 10ⁿ.
Teile die größere Zahl durch die kleinere.
A9
Trickaufgabe: Kein Antikörper — kein Schutz?
AFB III
Bei einem Jugendlichen, der als Kind gegen Hepatitis B geimpft wurde, sind keine Antikörper mehr messbar. Seine Mutter fürchtet, der Schutz sei weg. Welche Aussagen sind richtig?
Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Antikörper sinken ab, Gedächtniszellen bleiben — der Titer allein zeigt den Schutz nicht vollständig.
Was bleibt, was vergeht?
Wie verläuft eine sekundäre Antwort?
A10
Windpocken in der Familie
AFB III
Spiele durch, was bei einem Kontakt mit Windpocken geschieht.
Spiele die Situation Schritt für Schritt durch: Was ist jetzt richtig? Nur die richtige Karte bringt dich weiter.
Wer die Krankheit oder die Impfung hatte, reagiert beim nächsten Mal sekundär.
Wer kennt das Antigen schon?
Welche Antwort kommt zu spät, um Symptome zu verhindern?