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Übung AFB III

Beurteilen, planen, Stellung nehmen: zehn anspruchsvolle Aufgaben rund um die Biologie der Zelle.

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Aufgabenblock — AFB III

Zehn Aufgaben für die Spitzenpunkte: Versuche bewerten, Hypothesen entwickeln, Modelle prüfen und Aussagen fachlich beurteilen.

A1
Kompartimente beurteilen
AFB III

Beurteile die Aussagen über eine Zelle ohne innere Membranen (Bakterium) im Vergleich zu einer Pflanzenzelle.

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Kompartimente sind ein Vorteil, keine Bedingung für Leben — Bakterien atmen an ihrer Zellmembran.
Was ermöglichen getrennte Räume?
Bakterien sind trotzdem erfolgreich.
A2
Die Tomate im Kühlschrank
AFB III

Beurteile die Aussage: „Im Kühlschrank werden die Enzyme der Tomate zerstört, deshalb verdirbt sie langsamer.“ Spiele die Argumentation durch.

Spiele die Situation Schritt für Schritt durch: Was ist jetzt richtig? Nur die richtige Karte bringt dich weiter.
    Urteil = Teilaussagen prüfen, fachlich begründen, abwägen.
    Was passiert bei Kälte mit Enzymen?
    Was passiert nach dem Herausnehmen?
    A3
    Membranmodell prüfen
    AFB III

    Überprüfe welche Befunde das Fluid-Mosaik-Modell stützen und welche nicht dazu passen.

    Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
    Befundstützt das Modellwiderspricht dem Modell
    Fluoreszenzmarkierte Proteine verteilen sich nach Zellfusion in 40 min.
    Gefrierbruchbilder zeigen Partikel mitten in der Lipidschicht.
    Alle Membranproteine wären fest an einem Platz fixiert.
    Die Membranaußenseite trägt Zuckerketten, die Innenseite nicht.
    Die Membran bestünde aus drei gleichartigen Proteinschichten.
    Das Modell erklärt Bewegung, eingelagerte Proteine und Asymmetrie.
    Beweglichkeit → fluid.
    Proteine in der Membran → Mosaik.
    A4
    Durst im Meer
    AFB III

    Begründe warum Meeresfische ständig Wasser trinken, Süßwasserfische aber kaum.

    Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
    Beide Fischgruppen arbeiten gegen die Osmose — mit Trinken, Harn und aktiven Ionenpumpen.
    Meerwasser ist hypertonisch zum Blut.
    Süßwasser ist hypotonisch.
    A5
    Warum ATP?
    AFB III

    Nimm Stellung zur Aussage: „ATP ist der Energiespeicher der Zelle, so wie Fett.“

    In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
    ATP ist Wechselgeld, Fett ist Sparbuch — beide sind nötig, aber verschieden.
    Wie lange hält ATP in der Zelle?
    Was ist ein Überträger?
    A6
    Hemmung aus Daten
    AFB III

    Analysiere die Messreihe eines Enzyms ohne und mit Hemmstoff X: vmax sinkt von 100 auf 50, KM bleibt bei 2 mmol/L.

    Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
    vmax kleiner, KM gleich → nicht kompetitiv; ein Teil der Enzyme ist sozusagen „abgeschaltet“.
    vmax sinkt — kann Substrat das ausgleichen?
    KM bleibt gleich.
    A7
    Versuch bewerten
    AFB III

    Bewerte einen Schülerversuch: Katalase aus Kartoffel wurde bei 20 °C und 40 °C getestet; bei 20 °C kam ein großes Kartoffelstück, bei 40 °C ein kleines zum Einsatz. Ergebnis: bei 20 °C mehr O₂. Welche Bewertungen sind angemessen?

    Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
    Nur eine Variable ändern — sonst lässt sich die Ursache nicht zuordnen.
    Wie viele Variablen wurden verändert?
    Welcher Schluss ist dann erlaubt?
    A8
    Die Wüstenpflanze
    AFB III

    Entwickle eine Hypothese: Eine Wüstenpflanze hat Zellsaft mit sehr hoher Konzentration gelöster Teilchen. Welche Hypothesen sind biologisch sinnvoll?

    Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
    Ein hypertonischer Zellsaft ist eine Angepasstheit an Wassermangel: Er hält das Gefälle für die Wasseraufnahme aufrecht.
    Wohin strömt Wasser?
    Wüstenboden ist oft salzig und trocken.
    A9
    Eiweißverdauung planen
    AFB III

    Plane einen Versuch, der zeigt, dass Pepsin nur im Sauren wirkt. Bringe die Schritte in eine sinnvolle Reihenfolge.

    Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
    1Hypothese: Pepsin spaltet Eiklar nur bei niedrigem pH.
    2Drei Ansätze mit gleich großen Eiklarwürfeln bei pH 2, pH 7 und pH 9 vorbereiten.
    3In jeden Ansatz gleich viel Pepsin geben; Kontrollansatz pH 2 ohne Pepsin.
    4Alle Ansätze bei 37 °C gleich lange stehen lassen.
    5Würfel ausmessen: Wo wurden sie kleiner?
    6Ergebnis mit der Hypothese vergleichen und Fehlerquellen nennen.
    Hypothese → Variablen festlegen → Kontrolle → Durchführung → Auswertung → Reflexion.
    Erst die Hypothese.
    Kontrollansatz nicht vergessen.
    A10
    Struktur bestimmt Funktion
    AFB III

    Beurteile welche Aussage das Basiskonzept „Struktur und Funktion“ am besten belegt.

    Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
    Aussageguter Belegkein Beleg
    Gefaltete Innenmembranen im Mitochondrium bieten viel Fläche für die Zellatmung.
    Das aktive Zentrum passt nur zu seinem Substrat.
    Zellen sind meist 10–100 µm groß.
    Aquaporine lassen wegen ihrer engen Pore Wasser, aber keine Ionen durch.
    Die Katalase kommt in Kartoffeln vor.
    Ein Beleg zeigt, wie ein Bauteil eine bestimmte Leistung ermöglicht.
    Wo folgt aus dem Bau eine Leistung?
    Nicht jede Aussage betrifft Bau und Funktion.