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Plasmolyse und Deplasmolyse

Zehn Übungen zu Plasmolyse, Deplasmolyse und zum Turgor.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zu Plasmolyse und Deplasmolyse — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Teile der Pflanzenzelle
AFB I

Verbinde jede Struktur mit ihrer Eigenschaft beim Plasmolyseversuch.

Welche Schicht ist voll durchlässig?
Der Tonoplast umgibt die Vakuole.
A2
Plasmolyse oder Deplasmolyse?
AFB I

Ordne die Beobachtungen zu.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Plasmolyse
2Deplasmolyse
Plasmolyse: Wasser verlässt die Vakuole. Deplasmolyse: Wasser kehrt zurück.
Wird die Vakuole größer oder kleiner?
Deplasmolyse kehrt die Plasmolyse um.
A3
Der Versuch in Worten
AFB I

Ergänze das Protokoll — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Die Kochsalzlösung ist gegenüber dem Zellsaft . Wasser verlässt deshalb die . Der Raum zwischen Zellwand und Protoplast füllt sich mit , denn die Zellwand ist durchlässig. Die gelösten Teilchen passieren die kaum. Nach Zugabe von Wasser steigt der wieder.

„Zellwand“ bleibt übrig — sie ist an der Plasmolyse nicht aktiv beteiligt.
Womit füllt sich der Raum zwischen Wand und Protoplast?
Wer hält die Zuckermoleküle zurück?
A4
Stimmt das?
AFB II

Entscheide bei jeder Aussage, ob sie stimmt.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Wand und Membran haben verschiedene Aufgaben: Die Wand gibt Halt, die Membranen entscheiden über den Durchtritt.
Was macht die Zellwand?
Können tote Zellen plasmolysieren?
A5
Grenzplasmolyse bestimmen
AFB II

Rote Zwiebelhaut wird in Saccharoselösungen gelegt; nach 20 Minuten zählt man plasmolysierte Zellen.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. 0,3 mol/L: 12 von 60 Zellen plasmolysiert. Anteil in % %
  2. 0,4 mol/L: 42 von 60 Zellen. Anteil in % %
  3. Grenzplasmolyse (linear zwischen beiden Werten) in mol/L mol/L
20 % bei 0,3 und 70 % bei 0,4 mol/L. 50 % liegen 30/50 = 0,6 des Abstands weiter: 0,3 + 0,06 = 0,36 mol/L — etwa so konzentriert ist der Zellsaft.
Grenzplasmolyse: 50 % der Zellen plasmolysiert.
Suche die beiden Werte, zwischen denen 50 % liegt.
A6
Stoff- oder Teilchenebene?
AFB II

Ordne die Aussagen der passenden Ebene zu.

Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
AussageStoffebene (Beobachtung)Teilchenebene (Erklärung)
Die Vakuole wird kleiner und dunkler.
Wassermoleküle diffundieren netto aus der Vakuole.
Zwischen Wand und Protoplast entsteht ein farbloser Raum.
Zuckermoleküle passieren den Tonoplasten nicht.
Nach Wasserzugabe liegt der Protoplast wieder an der Wand.
Beobachtungen beschreiben Farbe, Größe, Form; Erklärungen sprechen von Molekülen und Membranen.
Kann man es im Mikroskop sehen?
Moleküle sieht man nicht.
A7
Mix: Osmose
AFB II

Hier geht es auch um 1.2.3 Diffusion und Osmose. Welche Aussagen sind richtig?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Plasmolyse und Deplasmolyse sind passive Vorgänge — reine Osmose an Zellmembran und Tonoplast.
Wohin strömt Wasser bei der Osmose?
Welche Membranen spielen mit?
A8
Straßensalz
AFB III

Im Winter wird Salz gestreut. An Straßenrändern kümmern viele Pflanzen, obwohl der Boden feucht ist. Welche Erklärungen treffen zu?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Nicht die Wassermenge, sondern das Konzentrationsgefälle entscheidet, ob Wasser in die Wurzel strömt.
Wie ist das Bodenwasser nun im Vergleich zum Zellsaft?
Wasser folgt den gelösten Teilchen.
A9
Trickaufgabe: Glycerin
AFB III

Zwiebelzellen werden in 1 mol/L Glycerinlösung gelegt. Nach 2 Minuten sind sie plasmolysiert, nach 30 Minuten wieder prall. Spiele die Auswertung durch.

Spiele die Situation Schritt für Schritt durch: Was ist jetzt richtig? Nur die richtige Karte bringt dich weiter.
    Die Falle: jede hypertonische Lösung führt zu dauerhafter Plasmolyse. Dringt der gelöste Stoff ein, erholt sich die Zelle von selbst.
    Kann Glycerin durch die Membran?
    Was passiert mit der Konzentration im Zellsaft?
    A10
    Salat anmachen
    AFB III

    Beurteile, wie sich die Salatblätter jeweils nach 20 Minuten verhalten.

    Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
    Behandlungknackigschlaff
    in kaltem Leitungswasser
    mit Salz und Essig mariniert
    nur mit reinem Öl beträufelt
    in stark gezuckertem Wasser
    schlaffe Blätter, danach 30 min in Wasser gelegt
    Salz und Zucker machen die Umgebung hypertonisch: Plasmolyse, Turgor sinkt. In Wasser kommt es zur Deplasmolyse, die Blätter werden wieder knackig.
    Welche Lösung ist hypertonisch?
    Öl enthält kein Wasser mit gelösten Teilchen.