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Diffusion und Osmose

Zehn Übungen zu Diffusion, Osmose und hypertonischen Lösungen.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zu Diffusion und Osmose — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Begriffe der Osmose
AFB I

Verbinde jeden Begriff mit seiner Bedeutung.

Hyper = über, hypo = unter, iso = gleich.
Semipermeabel = halb durchlässig.
A2
Was beschleunigt Diffusion?
AFB I

Ordne zu: beschleunigt oder verlangsamt die Veränderung die Diffusion?

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1schneller
2langsamer
Diffusion ist schnell bei Wärme, steilem Gefälle, kleinen Teilchen und kurzen Wegen.
Wärme bedeutet schnellere Teilchen.
Große Teilchen bewegen sich träger.
A3
Tee und Zucker
AFB I

Ergänze den Text — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Ein Zuckerwürfel löst sich im Tee. Zuerst ist die am Boden hoch. Die Teilchen bewegen sich , trotzdem wandern netto mehr nach oben als nach unten — bis zur . In heißem Tee geht das . Auch danach sich die Teilchen weiter.

„gerichtet“ bleibt übrig: Die Bewegung eines einzelnen Teilchens hat keine Richtung.
Wo ist anfangs viel Zucker?
Hört die Bewegung im Gleichgewicht auf?
A4
Stimmt das?
AFB II

Entscheide bei jeder Aussage, ob sie stimmt.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Osmose ist Wasserdiffusion — der gelöste Stoff bleibt, wo er ist.
Was wandert bei der Osmose?
Hypertonisch ist ein Vergleich.
A5
Das Osmometer
AFB II

Ein Trichter ist unten mit einer Cellophan-Membran verschlossen, mit Zuckerlösung gefüllt und in ein Becherglas mit Wasser gestellt. Spiele den Versuch durch.

Spiele die Situation Schritt für Schritt durch: Was ist jetzt richtig? Nur die richtige Karte bringt dich weiter.
    Das Osmometer zeigt Osmose sichtbar: Der Anstieg misst indirekt den osmotischen Druck.
    Wo ist die Konzentration gelöster Teilchen höher?
    Was bremst den Anstieg?
    A6
    Wie weit in welcher Zeit?
    AFB II

    Die Zeit für Diffusion wächst mit dem Quadrat des Weges: doppelte Strecke, vierfache Zeit. Sauerstoff braucht für 10 µm etwa 0,05 s.

    Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
    1. Zeit für 20 µm s
    2. Zeit für 100 µm s
    3. Zeit für 1 mm (= 1000 µm) s
    20 µm: 2² · 0,05 s = 0,2 s; 100 µm: 10² · 0,05 s = 5 s; 1 mm: 100² · 0,05 s = 500 s ≈ 8 min. Deshalb brauchen große Tiere Kreislauf und Lunge.
    10-fache Strecke → 100-fache Zeit.
    1 mm = 100 · 10 µm
    A7
    Mix: Membran und Osmose
    AFB II

    Hier geht es auch um 1.2.2 Fluid-Mosaik-Modell. Welche Aussagen sind richtig?

    Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
    Die Biomembran ist selektiv permeabel: Wasser kommt (mit Aquaporinen) schnell durch, Ionen und Zucker kaum.
    Wie kommt Wasser trotz des unpolaren Inneren schnell durch?
    Welche Teilchen hält die Lipidschicht zurück?
    A8
    Kartoffelstreifen
    AFB III

    Gleich lange Kartoffelstreifen liegen 1 Stunde in Zuckerlösungen. Beurteile das Ergebnis.

    Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
    Lösung und Ergebnishypotonisch zur Zelleetwa isotonischhypertonisch zur Zelle
    0,0 mol/L: Streifen 6 % länger
    0,2 mol/L: Streifen 2 % länger
    0,3 mol/L: Länge unverändert
    0,5 mol/L: Streifen 4 % kürzer
    0,8 mol/L: Streifen 8 % kürzer
    Wo die Länge gleich bleibt (etwa 0,3 mol/L), entspricht die Außenlösung dem Zellsaft — dort ist sie isotonisch.
    Länger → Wasser aufgenommen.
    Keine Änderung → isotonisch.
    A9
    Trickaufgabe: Salz gegen Durst?
    AFB III

    Ein Schiffbrüchiger trinkt Meerwasser gegen den Durst. Finde die falschen Zeilen in seiner Überlegung.

    In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
    Die Falle: „Wasser ist Wasser.“ Entscheidend ist die Konzentration gelöster Teilchen — Meerwasser entzieht dem Körper Wasser.
    Ist Meerwasser hypo- oder hypertonisch zum Blut?
    Wohin strömt Wasser bei hypertonischer Umgebung?
    A10
    Infusion im Krankenhaus
    AFB III

    In die Vene gibt man eine Kochsalzlösung mit 0,9 % Salz — gleich konzentriert wie das Blutplasma. Welche Überlegungen sind richtig?

    Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
    Tierzellen haben keine Zellwand — sie reagieren empfindlich auf hypo- und hypertonische Lösungen.
    Was passiert mit roten Blutzellen in reinem Wasser?
    Isotonisch → kein Nettostrom.