MINT lernen

Übung AFB III

Beurteilen, entwickeln, Stellung nehmen: zehn anspruchsvolle Aufgaben zu Klonen, Testkreuzungen und Diagnostik.

Dein Fortschritt:
0 / 0 Aufgaben
1

Aufgabenblock — AFB III

Zehn Aufgaben zum Beurteilen und Begründen: Argumente abwägen, Versuche planen, Aussagen widerlegen und Rechnungen überprüfen.

A1
Woher kommt die Vielfalt?
AFB III

Beurteile die Aussagen zur Entstehung genetischer Vielfalt.

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Rekombination mischt, Mutation erfindet.
Was ist neu: das Allel oder die Kombination?
Die Mitose kopiert.
A2
Geklonte Rinder
AFB III

Nimm Stellung zum Vorschlag, eine ganze Herde aus Klonen einer besonders ertragreichen Kuh aufzubauen. Welche Argumente sind stichhaltig?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Ein ausgewogenes Urteil nennt den Vorteil (gleiche Leistung) und das Risiko (keine Vielfalt).
Was spricht dafür, was dagegen?
Erbgleich heißt nicht umweltunabhängig.
A3
Den richtigen Testpartner wählen
AFB III

Lege dich fest : Mit welchem Tier sollte man jeweils kreuzen, um den Genotyp herauszufinden?

Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
Aussagereinerbig rezessivmischerbigreinerbig dominant
Schwarzes Kaninchen (schwarz dominant) testen
Gelbsamige Erbse (gelb dominant) testen
Rot blühende Erbse (rot dominant) testen
Immer ein rezessiv-reinerbiger Partner — er gibt nur das rezessive Allel weiter.
Welcher Partner macht jedes Allel sichtbar?
Nur rr, ss, gg geben ausschließlich das rezessive Allel weiter.
A4
Versuchsplan: GG oder Gg?
AFB III

Entwickle einen Versuchsplan, um den Genotyp einer gelbsamigen Erbse zu bestimmen. Ordne die Schritte.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Pflanze mit grünsamiger Erbse (gg) kreuzen
2Samen der Nachkommen zählen
3Verhältnis gelb : grün bestimmen
4Nur gelb bei vielen Samen → GG sehr wahrscheinlich
5Gelb : grün etwa 1 : 1 → Gg
Eine Rückkreuzung mit dem rezessiv-reinerbigen Partner.
Welcher Partner eignet sich?
Erst zählen, dann schließen.
A5
Eine falsche Behauptung
AFB III

Widerlege die Behauptung: „Ein rezessives Merkmal kann nicht bei Kindern auftreten, deren Eltern es nicht zeigen.“ Welche Belege widerlegen sie?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Ein einziges Gegenbeispiel widerlegt eine Allaussage.
Was bedeutet „mischerbig“?
Denk an Mendels F2.
A6
Pränatale Diagnostik
AFB III

Diskutiere Untersuchungen des Ungeborenen auf Trisomie 21. Ordne die Argumente.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1spricht dafür
2spricht dagegen
Eine Diskussion wägt beide Seiten ab und kommt zu einem begründeten Ergebnis — eine einzige „richtige“ Meinung gibt es hier nicht.
Wer ist betroffen: Eltern, Kind, Gesellschaft?
Auch Untersuchungen können Risiken haben.
A7
Die Spaltungsregel
AFB III

Formuliere die Spaltungsregel fachsprachlich korrekt, indem du die Lücken füllst.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Kreuzt man die Nachkommen der untereinander, die Merkmale in der F2 wieder auf — bei dominant-rezessivem Erbgang im Verhältnis .

„reinerbigen“ bleibt übrig — reinerbig sind die Eltern der P-Generation.
Wer wird bei der Spaltungsregel gekreuzt?
Welches Verhältnis gilt beim dominant-rezessiven Erbgang?
A8
Setzt sich Dominantes durch?
AFB III

Bewerte die Aussage: „Dominante Allele verdrängen mit der Zeit die rezessiven, deshalb werden dominante Merkmale immer häufiger.“

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
In Mischerbigen bleibt das rezessive Allel erhalten und wird weitergegeben. Häufigkeit hat mit Dominanz nichts zu tun.
Verschwindet a in einem Aa-Menschen?
Denk an eine seltene dominante Krankheit.
A9
Stimmt die Rechnung?
AFB III

Überprüfe Tims Rechnung: „Die Fruchtfliege hat 8 Chromosomen, also gibt es 2 · 8 = 16 Keimzellsorten.“ Gib die richtige Zahl der Keimzellsorten an.

Rechne oder überlege selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
Das Ergebnis 16 stimmt zufällig — der Weg ist falsch. Richtig: n = 4 Paare, 2 hoch 4 = 16. Bei 2n = 10 läge Tim mit 20 statt 32 daneben.
Wie viele Paare hat die Fruchtfliege?
Die Formel lautet 2 hoch n.
A10
Zwei kranke Kinder
AFB III

Zeige , mit welcher Wahrscheinlichkeit zwei Überträger (Aa × Aa) zwei erkrankte Kinder hintereinander bekommen. Gib das Ergebnis in Prozent an.

Rechne oder überlege selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
1/4 · 1/4 = 1/16 = 6,25 % — die beiden Befruchtungen sind unabhängig.
Wie wahrscheinlich ist ein krankes Kind?
Multipliziere für zwei Kinder.