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Übung AFB II

Erklären, ermitteln, deuten: zehn Aufgaben, in denen du Meiose, Mendel und Stammbäume anwendest.

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Aufgabenblock — AFB II

Zehn Aufgaben zum Anwenden: Zusammenhänge erklären, Kreuzungsergebnisse deuten, Stammbäume lesen und Mutationen einordnen.

A1
Warum haploid?
AFB II

Begründe , warum Keimzellen haploid sein müssen. Markiere alle passenden Begründungen.

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
n + n = 2n: Ohne Halbierung würde sich die Zahl jede Generation verdoppeln.
Was passiert bei der Befruchtung?
Rechne n + n.
A2
Crossing-over
AFB II

Erkläre die Wirkung des Crossing-overs, indem du die Aussagen prüfst.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Crossing-over = Austausch zwischen Homologen, Mutation = Veränderung eines Gens.
Zwischen welchen Chromosomen?
Neue Kombination oder neues Allel?
A3
Blattläuse im Herbst
AFB II

Erläutere am Beispiel: Blattläuse vermehren sich im Sommer ungeschlechtlich, im Herbst geschlechtlich. Welche Aussagen sind richtig?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Schnell vermehren, solange es gut geht — Vielfalt erzeugen, bevor sich die Bedingungen ändern.
Wann ändern sich die Bedingungen stark?
Welche Fortpflanzung erzeugt Vielfalt?
A4
Rückkreuzung beim Kaninchen
AFB II

Ermittle die erwartete Zahl weißer Jungtiere: Ein mischerbiges schwarzes Kaninchen (Ss) wird mit einem weißen (ss) gekreuzt; es gibt 18 Junge.

Rechne oder überlege selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
Ss × ss → 1 Ss : 1 ss. Die Hälfte ist weiß: 9.
Welche Keimzellen bildet ss?
Das Verhältnis ist 1 : 1.
A5
Zwei Erbgänge
AFB II

Vergleiche die beiden Erbgänge: Zu welchem passt die Aussage — oder zu beiden?

Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
Aussagedominant-rezessivintermediärbeide
Die F1 ist uniform.
Mischerbige sehen wie ein Elter aus.
Die F2 spaltet im Phänotyp 1 : 2 : 1.
Die Genotypen der F2 verteilen sich 1 : 2 : 1.
Man braucht eine Rückkreuzung, um RR und Rr zu unterscheiden.
Die Genotypen folgen immer Mendel; nur das Aussehen der Mischerbigen unterscheidet die Erbgänge.
Was gilt unabhängig vom Erbgang?
Beim intermediären Erbgang sieht man den Genotyp.
A6
Ein Kreuzungsergebnis
AFB II

Deute das Ergebnis: Ein schwarzes Meerschweinchen × ein weißes (ss) liefert über mehrere Würfe 26 schwarze und 24 weiße Junge.

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Weiße Junge (ss) sind nur möglich, wenn das schwarze Tier ein s weitergibt.
Rechne 26 : 24.
Woher stammt das zweite s?
A7
Wie kommt es zu 3 : 1?
AFB II

Leite das Verhältnis 3 : 1 her, indem du die Schritte ordnest.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Die F1-Pflanzen haben den Genotyp Rr.
2Jede F1-Pflanze bildet R- und r-Keimzellen zu gleichen Teilen.
3Es gibt vier gleich wahrscheinliche Kombinationen.
4RR, Rr und rR zeigen das dominante Merkmal.
5Drei von vier Nachkommen sehen dominant aus: 3 : 1.
Das ist genau die Umformungskette der Inhaltsseite 3.2.1 — in Worten.
Womit beginnt man?
Wie viele Felder hat das Kombinationsquadrat?
A8
Einen Stammbaum deuten
AFB II

Interpretiere den Stammbaum. Welche Aussagen sind richtig?IIIIIII-1I-2II-1II-2II-3II-4III-1III-2erkranktgesund

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
II-2 kann AA oder Aa sein — eine sichere Aussage ist nicht möglich.
Suche gesunde Eltern mit krankem Kind.
Was lässt sich über II-2 sicher sagen?
A9
Stängellänge bei Erbsen
AFB II

Werte Mendels Zählung aus: In der F2 fand er 787 lange und 277 kurze Pflanzen. Gib das Verhältnis lang : kurz auf eine Nachkommastelle an (x : 1).

Rechne oder überlege selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
787 : 277 ≈ 2,8 : 1 — nahe am erwarteten 3 : 1.
Teile 787 durch 277.
Runde auf eine Nachkommastelle.
A10
Befunde im Karyogramm
AFB II

Ordne die Befunde der passenden Chromosomenmutation ein.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Deletion
2Duplikation
3Inversion
4Translokation
Kürzer = fehlt, zweimal = doppelt, spiegelverkehrt = umgedreht, am anderen Chromosom = verlagert.
Was bedeutet „kürzer“?
Spiegelverkehrt heißt umgedreht.