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Stammbäume analysieren

Zehn Übungen zur Stammbaumanalyse — vom Symbol bis zur Wahrscheinlichkeit.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zur Stammbaumanalyse — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Symbole im Stammbaum
AFB I

Verbinde jedes Symbol mit seiner Bedeutung.

Beginne mit den Formen.
Linien verbinden Eltern und Kinder.
A2
Erbkrankheiten ordnen
AFB I

Ordne die Erbkrankheiten ihrem Erbgang zu.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1autosomal-rezessiv
2autosomal-dominant
3X-chromosomal-rezessiv
X-chromosomal-rezessive Merkmale treten fast nur bei Männern auf — sie haben nur ein X-Chromosom.
Welche Krankheiten betreffen vor allem Männer?
Chorea Huntington tritt in jeder Generation auf.
A3
Lückentext Stammbaumregeln
AFB I

Setze ein — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Haben zwei Eltern ein krankes Kind, ist das Merkmal . Beide Eltern sind dann . Haben zwei kranke Eltern ein gesundes Kind, ist das Merkmal .

„intermediär“ bleibt übrig — für Erbkrankheiten im Stammbaum spielt es hier keine Rolle.
Wer trägt das Allel verdeckt?
Umgekehrt: kranke Eltern, gesundes Kind.
A4
Was lässt sich sicher sagen?
AFB II

Entscheide, was aus der Familiensituation folgt.

Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
Aussagesicher rezessivsicher dominantnicht entscheidbar
Gesunde Eltern haben ein krankes Kind.
Kranke Eltern haben ein gesundes Kind.
Kranke Mutter, gesunder Vater, ein krankes Kind
Zwei gesunde Eltern haben zwei gesunde Kinder.
Kranke Eltern haben eine gesunde Tochter und einen kranken Sohn.
Nur zwei Konstellationen beweisen einen Erbgang: „gesund × gesund → krank“ und „krank × krank → gesund“.
Welches Kind passt nicht zu den Eltern?
Wenn nichts „überrascht“, ist nichts bewiesen.
A5
Überträger-Eltern
AFB II

Zwei gesunde Eltern sind beide Überträger einer autosomal-rezessiven Erbkrankheit (Aa × Aa).

Mit welcher Wahrscheinlichkeit (in Prozent) ist ihr nächstes Kind erkrankt?

Rechne oder überlege selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
\(P(aa) = \tfrac12 \cdot \tfrac12 = \tfrac14 = 25\,\%\).
Welcher Genotyp ist krank?
Beide Keimzellen müssen a tragen.
A6
Stimmt das?
AFB II

Entscheide bei jeder Aussage, ob sie stimmt.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Rezessive Merkmale können Generationen überspringen — dominante nicht.
Können Gesunde das Allel a tragen?
Welche Chromosomen haben Männer nur einmal?
A7
Mix: Warum keine Rückkreuzung?
AFB II

Hier geht es auch um 3.2.2 Dominant und rezessiv. Welche Aussagen sind richtig?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Die Regeln gelten auch beim Menschen — nur die Methode ist anders: Man wertet Familien aus, statt zu kreuzen.
Wie viele Nachkommen hat eine Familie?
Manche Genotypen bleiben „AA oder Aa“.
A8
Überträger oder nicht?
AFB III

Ein gesundes Kind hat zwei mischerbige Eltern (Aa × Aa).

Mit welcher Wahrscheinlichkeit ist es selbst Überträger (Aa)? Gib die Antwort in Prozent an, auf ganze Zahlen gerundet.

Rechne oder überlege selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
Gesund sind AA, Aa, aA — drei gleich wahrscheinliche Fälle. Zwei davon sind Überträger: \(\tfrac23 \approx 67\,\%\).
Das Kind ist gesund — welche Felder des Quadrats fallen weg?
Von den drei gesunden Feldern sind zwei mischerbig.
A9
Trickaufgabe: Das nächste Kind
AFB III

Ein Paar (Aa × Aa) hat bereits ein Kind mit Mukoviszidose. Es erwartet ein zweites Kind. Welche Aussagen sind richtig?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Die Falle: „Eins von vier ist schon krank, also sind die anderen gesund.“ Jede Befruchtung ist ein neues Zufallsereignis — immer wieder 25 %.
Hat der Zufall ein Gedächtnis?
Jedes Kind entsteht aus einer neuen Befruchtung.
A10
So gehst du vor
AFB III

Bringe die Schritte einer vollständigen Stammbaumanalyse in eine sinnvolle Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Symbole und Personen lesen
2Familie suchen, die rezessiv oder dominant beweist
3Erbgang benennen und begründen
4sichere Genotypen eintragen
5Genotypen der Eltern und Kinder erschließen
6Wahrscheinlichkeiten für Nachkommen berechnen
Erst der Erbgang, dann die Genotypen, zuletzt die Wahrscheinlichkeiten.
Womit beginnt man immer?
Ohne Erbgang lassen sich keine Genotypen eintragen.