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Probe-Klassenarbeit

Zehn Aufgaben, 50 Punkte, 45 Minuten: Teste dich unter Klassenarbeitsbedingungen zum Kapitel Vererbung.

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Bearbeitungszeit45 Minuten
Teil A

Meiose und Fortpflanzung

19 Punkte

Chromosomensätze, Meiose, Rekombination und Klone. Empfohlene Zeit: etwa 17 Minuten.

A1
Fachbegriffe
AFB I 4 Punkte
Ordne jeder Beschreibung den passenden Fachbegriff zu. 4 P
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

Erwartungshorizont: diploid; haploid; Zygote; homologe Chromosomen (je 1 P).

A2
Chromosomen zählen
AFB I 4 Punkte

Die Körperzellen eines Hundes enthalten 78 Chromosomen.

a) Gib die Zahl der Chromosomen einer Spermienzelle des Hundes an. 2 P
b) Nenne die Zahl der Zellen, die aus einer Urkeimzelle des Rüden entstehen. 2 P
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

Erwartungshorizont: a) 78 : 2 = 39 (2 P). b) 4 Spermienzellen (2 P).

A3
Neu gemischt
AFB II 5 Punkte

Die Körperzellen einer Taufliegen-Art haben 2n = 8 Chromosomen.

a) Bestimme die Zahl der Keimzellsorten ohne Crossing-over. 2 P
b) Erkläre, warum Geschwister verschieden sind. (3 sind richtig) 3 P
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

Erwartungshorizont: a) n = 4 Paare: 2 hoch 4 = 16 (2 P). b) zufällige Verteilung, Crossing-over, zufällige Befruchtung (je 1 P; falsche Kreuze heben Treffer auf).

A4
Bananen aus Klonen
AFB III 6 Punkte

Fast alle Exportbananen weltweit gehören zur Sorte „Cavendish“. Die Pflanzen sind samenlos und werden über Schösslinge vermehrt. Ein Pilz (TR4) breitet sich seit Jahren auf Plantagen aus.

a) Begründe, warum der Pilz so gefährlich für die Sorte ist. 2 P
b) Beurteile mögliche Maßnahmen. (2 sind sinnvoll) 2 P
c) Nimm Stellung zur Aussage: „Ungeschlechtliche Vermehrung ist für Nutzpflanzen immer die beste Lösung.“ 2 P
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

Erwartungshorizont: a) Klone, keine genetische Vielfalt (2 P). b) neue Sorten züchten; mehrere Sorten anbauen (je 1 P). c) abwägendes Urteil: Vorteil Sortenerhalt, Risiko fehlende Vielfalt (2 P).

Teil B

Mendel und Erbgänge

15 Punkte

Fachbegriffe der Genetik, Kreuzungsschemata und Rückkreuzung. Empfohlene Zeit: etwa 14 Minuten.

A5
Sprache der Genetik
AFB I 5 Punkte
Ordne jede Beschreibung dem passenden Fachbegriff ein. 5 P
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Erwartungshorizont: homozygot; heterozygot; Phänotyp; Genotyp; Allel (je 1 P).

A6
Gelbe und grüne Samen
AFB II 6 Punkte

Reinerbig gelbsamige Erbsen (G dominant) werden mit grünsamigen gekreuzt; die F1 wird untereinander gekreuzt. Die F2 umfasst 400 Pflanzen.

a) Leite den Genotyp der F1 her. 2 P
b) Ermittle die erwartete Zahl gelbsamiger Pflanzen in der F2. 2 P
c) Welche Aussagen zur F2 sind richtig? (2 sind richtig) 2 P
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Erwartungshorizont: a) Gg (2 P). b) 3/4 · 400 = 300 (2 P). c) GG ist 1 von 3 gelben Feldern; 1 : 2 : 1 (je 1 P).

A7
Die Rückkreuzung
AFB II 4 Punkte

Ein Züchter kreuzt ein schwarzes Kaninchen (schwarz dominant) mit einem weißen (ss). Er erhält 7 schwarze und 6 weiße Junge.

a) Deute das Ergebnis. 2 P
b) Erläutere, warum als Partner ein weißes Tier gewählt wird. 2 P
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

Erwartungshorizont: a) Weiße Junge (ss) → das schwarze Tier gibt s weiter: Ss; etwa 1 : 1 (2 P). b) Der rezessiv-reinerbige Partner macht jedes Allel sichtbar (2 P).

Teil C

Stammbäume und Mutationen

16 Punkte

Stammbaumanalyse, Wahrscheinlichkeiten und Chromosomenmutationen. Empfohlene Zeit: etwa 14 Minuten.

A8
Mutationstypen
AFB I 5 Punkte
Trage zu jeder Veränderung die passende Bezeichnung ein. 5 P
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Erwartungshorizont: Deletion; Duplikation; Inversion; Translokation; Trisomie (je 1 P).

A9
Mukoviszidose
AFB II 5 Punkte

Mukoviszidose ist eine Erbkrankheit, bei der zäher Schleim die Lunge belastet. In einer Familie haben zwei gesunde Eltern eine erkrankte Tochter und einen gesunden Sohn.

a) Weise den Erbgang nach. 2 P
b) Berechne die Wahrscheinlichkeit (in %), dass ein weiteres Kind der Eltern erkrankt. 3 P
%
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

Erwartungshorizont: a) rezessiv: gesunde Eltern, krankes Kind (2 P). b) Aa × Aa: 1/2 · 1/2 = 1/4 = 25 % (3 P).

A10
Trisomie 21
AFB III 6 Punkte

Bei einer 42-jährigen Schwangeren wird beim Ungeborenen eine Trisomie 21 festgestellt. Die Eltern haben normale Karyogramme.

a) Beschreibe die Entstehung. (2 sind richtig) 2 P
b) Überprüfe die Aussage: „Weil die Eltern normale Karyogramme haben, ist die Diagnose sicher falsch.“ 2 P
c) Bewerte die Rolle des Alters der Mutter. (2 sind richtig) 2 P
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

Erwartungshorizont: a) Non-Disjunction in der Meiose; Eizelle mit 24 Chromosomen (je 1 P). b) Aussage falsch: Neuentstehung (2 P). c) steigendes Risiko durch lange Ruhe in der Meiose I; trotzdem Mehrheit unauffällig (je 1 P).

Ergebnis

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AufgabeThemaPunkte

Punkteverteilung

AufgabeThemaTeilAFBPunkte
A1FachbegriffeTeil AAFB I4
A2Chromosomen zählenTeil AAFB I4
A3Neu gemischtTeil AAFB II5
A4Bananen aus KlonenTeil AAFB III6
A5Sprache der GenetikTeil BAFB I5
A6Gelbe und grüne SamenTeil BAFB II6
A7Die RückkreuzungTeil BAFB II4
A8MutationstypenTeil CAFB I5
A9MukoviszidoseTeil CAFB II5
A10Trisomie 21Teil CAFB III6
Summe (AFB I: 18 P · AFB II: 20 P · AFB III: 12 P)50

Notenschema

PunkteNoteBeurteilung
46 – 50 P1sehr gut
40 – 45 P2gut
30 – 39 P3befriedigend
22 – 29 P4ausreichend
12 – 21 P5mangelhaft
0 – 11 P6ungenügend