Ungeschlechtlich: Kopien eines Elters
Viele Lebewesen vermehren sich ohne Partner.
- Ungeschlechtliche Fortpflanzung:Nachkommen entstehen aus Körperzellen eines einzigen Elters — durch Mitose.
- Beispiele:Ausläufer (Erdbeere), Knollen (Kartoffel), Stecklinge, Zweiteilung (Pantoffeltierchen), Knospung (Süßwasserpolyp).
- Klon:Alle Nachkommen sind untereinander und mit dem Elter erbgleich.
- Vorteil:schnell, viele Nachkommen, kein Partner nötig.
- Nachteil:keine Vielfalt — ein neuer Krankheitserreger kann alle gleichermaßen treffen.
Geschlechtlich: Erbgut aus zwei Eltern
Bei der geschlechtlichen Fortpflanzung verschmelzen zwei Keimzellen.
- Geschlechtliche Fortpflanzung:Keimzellen zweier Eltern entstehen durch Meiose und verschmelzen bei der Befruchtung.
- Ergebnis:Jeder Nachkomme trägt eine neue Kombination der Erbanlagen — Geschwister sind verschieden.
- Vorteil:genetische Vielfalt: Ändert sich die Umwelt, überleben eher einige Nachkommen.
- Nachteil:Partner nötig, langsamer, weniger Nachkommen je Elter.
Fortpflanzung: ungeschlechtlich: Mitose → erbgleiche Nachkommen (Klone) · geschlechtlich: Meiose + Befruchtung → erbverschiedene Nachkommen
Wähle oben die Art der Fortpflanzung. Markiere zwei Lebewesen (Klick oder Enter, mit den Pfeiltasten wanderst du) und lege sie mit „Überlagern“ übereinander. Gleiche Chromosomen leuchten grün, verschiedene rot.
Halte fest: Ungeschlechtlich entstandene Nachkommen stimmen vollständig mit dem Elter und untereinander überein. Geschlechtlich entstandene Geschwister sind fast immer verschieden — sie erhalten zufällig je ein Chromosom jedes Paares von Mutter und Vater.
Allgemeine Hinweise
Frag nach der Kernteilung
Mitose → ungeschlechtlich und erbgleich. Meiose und Befruchtung → geschlechtlich und erbverschieden.
Viele können beides
Erdbeere, Kartoffel und Blattlaus vermehren sich sowohl ungeschlechtlich als auch geschlechtlich.
Klone sind nicht immer gleich groß
Erbgleich heißt nicht gleich aussehend: Licht, Wasser und Nährstoffe verändern auch Klone (Modifikation).
