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Übung AFB II

Erklären, berechnen, vergleichen: zehn Aufgaben, in denen du dein Wissen über Variabilität und Evolution anwendest.

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Aufgabenblock — AFB II

Zehn Aufgaben zum Anwenden: Leseraster auszählen, Kombinationen berechnen, Selektion in Zahlen fassen und Anpassung von Angepasstheit trennen.

A1
Rasterverschiebung
AFB II

Ein Gen hat 600 Bausteine und wird in Dreiergruppen gelesen. Baustein 451 geht verloren. Ermittle die Zahl der betroffenen Dreiergruppen.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. Dreiergruppe, in der Baustein 451 liegt
  2. Dreiergruppen des Gens insgesamt
  3. betroffene Dreiergruppen ab 151 bis zum Ende
Baustein 451 liegt in Gruppe 151 (Bausteine 451–453); von 151 bis 200 sind es 50 Gruppen.
451 : 3, aufgerundet.
200 − 151 + 1
A2
Warum ist das so?
AFB II

Erkläre: Warum hat der Verlust eines Bausteins meist schwerere Folgen als ein Austausch? Welche Aussagen sind richtig?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Verlust und Einfügung einzelner Bausteine verschieben das Raster — der Rest des Gens wird unlesbar.
Wie wird gelesen?
Was passiert mit den Gruppen danach?
A3
Fehlersuche Mutation
AFB II

Überprüfe den Text einer Mitschülerin.

In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Drei Fehler: Ursachen, Vererbbarkeit und Folgen.
Braucht jede Mutation einen Auslöser?
Was ist mit vorteilhaften Mutationen?
A4
Kombinationen
AFB II

Die Hausmaus hat 20 Chromosomenpaare. Berechne ohne Crossing-over.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. Keimzelltypen (2 hoch …): Exponent
  2. Keimzelltypen gerundet in Millionen Mio.
  3. Exponent der Zweierpotenz für alle Zygoten
2²⁰ ≈ 1,05 Millionen Keimzelltypen; 2²⁰ · 2²⁰ = 2⁴⁰ Kombinationen.
2¹⁰ = 1024
2²⁰ = 1024 · 1024
A5
Vergleich der Fortpflanzung
AFB II

Vergleiche die beiden Fortpflanzungsarten.

Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
Aussagegeschlechtlichungeschlechtlichbeide
Nachkommen sind Klone.
Die Erbinformation wird an Nachkommen weitergegeben.
Meiose ist nötig.
Mutationen können auftreten.
Die Population wächst schneller.
Mutation und Weitergabe der Erbinformation gibt es bei beiden Arten.
Wo gibt es Keimzellen?
Kopierfehler passieren überall.
A6
Selektion rechnen
AFB II

In einer Population leben 40 dunkle und 160 helle Käfer. Vögel fressen 10 % der dunklen und 50 % der hellen Käfer. Berechne den Anteil dunkler Käfer unter den Überlebenden in Prozent.

Rechne oder überlege selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
Überlebend: 36 dunkle, 80 helle; 36 : 116 ≈ 31 %. Vorher waren es 20 %.
Überlebende dunkle: 40 · 0,9
Anteil = 36 : (36 + 80)
A7
Resistenz erklären
AFB II

Erläutere, wie ein Unkraut gegen ein Pflanzenschutzmittel resistent wird. Bringe die Schritte in die richtige Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Durch Mutation gibt es wenige Pflanzen, die das Mittel abbauen können.
2Der Landwirt spritzt das Mittel.
3Nur diese Pflanzen überleben und bilden Samen.
4Die Nachkommen erben die Fähigkeit.
5Nach einigen Jahren wirkt das Mittel auf dem Acker kaum noch.
Die Resistenz war vorher da — das Mittel wählt nur aus.
Was kommt zuerst?
Samen tragen die Erbanlagen.
A8
Anpassung erkennen
AFB II

Löwenzahn aus dem Tal und aus dem Gebirge wird geteilt und je zur Hälfte im Tal und im Gebirge gepflanzt. Alle Hälften im Gebirge bleiben klein, alle im Tal werden groß. Interpretiere den Versuch. Welche Aussagen sind richtig?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Gleiche Erbanlagen, verschiedene Umwelt, verschiedene Form: Modifikation.
Beide Hälften einer Pflanze sind genetisch gleich.
Entscheidet die Herkunft oder der Standort?
A9
Mehr Nachkommen
AFB II

Begründe anhand der Daten, welche Rehkitze im Vorteil sind: Bei 100 früh geborenen Kitzen überleben 70 den Winter, bei 100 spät geborenen nur 40. Welche Aussagen sind richtig?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Selektion wirkt nur auf erbliche Unterschiede — hier auf den Geburtszeitpunkt der Mütter.
Wer hat mehr Nachkommen?
Achte auf Absicht-Formulierungen.
A10
Evolutionär richtig
AFB II

Stelle die Entstehung des dicken Fells von Moschusochsen richtig dar. Spiele sie durch.

Spiele die Situation Schritt für Schritt durch: Was ist jetzt richtig? Nur die richtige Karte bringt dich weiter.
    Variabilität → Vorteil → mehr Nachkommen → häufiger.
    Beginne mit Vielfalt.
    Ende mit der Population.