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Mutationen

Zehn Übungen zu Mutationen — von der Genmutation bis zur Frage, was davon vererbt wird.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zu Mutationen — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Drei Arten von Mutationen
AFB I

Verbinde jede Mutationsart mit ihrer Beschreibung.

Achte auf das Wort vor „-mutation“.
Genom = alle Chromosomen einer Zelle.
A2
Welche Mutationsart?
AFB I

Ordne die Beispiele der passenden Mutationsart zu.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Genmutation
2Chromosomenmutation
3Genommutation
Genommutationen verändern die Zahl der Chromosomen — wie bei der Trisomie 21 oder bei vielen Kulturpflanzen mit vervielfachtem Chromosomensatz.
Zähle: Ist die Zahl der Chromosomen verändert?
Ein fehlendes Stück ist etwas anderes als ein fehlendes ganzes Chromosom.
A3
Lückentext Mutation
AFB I

Setze die Fachbegriffe ein — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Mutationen entstehen und ungerichtet. Strahlung und bestimmte Chemikalien sind : Sie erhöhen die Mutationsrate. Nur Mutationen in werden an Nachkommen vererbt; Mutationen in betreffen nur das Lebewesen selbst. In jedem Fall ist die dauerhaft verändert.

„gezielt“ bleibt übrig: Keine Mutation entsteht, weil sie gebraucht wird.
Wie entstehen Mutationen — mit Plan oder ohne?
Welche Zellen geben Erbinformation an Kinder weiter?
A4
Stimmt das?
AFB II

Entscheide bei jeder Aussage, ob sie stimmt.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Mutationen sind zufällig; ihre Folgen hängen von der Zelle und von der Umwelt ab.
Denke an Körperzellen und Keimzellen.
Hat eine Mutation ein Ziel?
A5
Wird es vererbt?
AFB II

Kreuze an, ob die Mutation an die Nachkommen weitergegeben werden kann.

Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
Aussagewird vererbtwird nicht vererbt
Mutation in einer Leberzelle eines Hundes
Mutation in einer Spermienzelle eines Hengstes
Mutation in einer Eizelle einer Frau
Mutation in einer Hautzelle durch UV-Strahlung
Mutation in der Zelle einer Blütenknospe, aus der Pollen entstehen
Mutation in einer Lungenzelle eines Rauchers
Weitergegeben werden nur Mutationen, die in Keimzellen oder in Zellen liegen, aus denen Keimzellen entstehen.
Welche Zellen verschmelzen bei der Befruchtung?
Pollen enthalten die männlichen Keimzellen der Pflanze.
A6
Leseraster-Kette
AFB II

Ein Gen besteht aus 300 Bausteinen und wird in Dreiergruppen gelesen. Rechne Schritt für Schritt.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. Anzahl der Dreiergruppen im Gen
  2. Nach Austausch von Baustein 151: veränderte Dreiergruppen
  3. Nach Verlust von Baustein 151: Dreiergruppe, in der der Fehler beginnt (Nummer)
  4. Anzahl der Dreiergruppen ab dort bis zum Ende
Baustein 151 liegt in Dreiergruppe 51 (Bausteine 151–153). Ein Austausch verändert nur sie; ein Verlust verschiebt das Raster ab Gruppe 51 — 50 Gruppen sind betroffen.
300 : 3
Gruppe 51 umfasst die Bausteine 151, 152 und 153.
A7
Mix: Mutation oder Crossing-over?
AFB II

Hier geht es auch um 3.1.2 Rekombination. Welche Aussagen sind richtig?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Mutation erzeugt neue Allele — in jeder Zelle und zu jeder Zeit. Rekombination mischt vorhandene Allele neu.
Was ist neu, was wird nur neu gemischt?
Auch Hautzellen können mutieren.
A8
Laktose im Erwachsenenalter
AFB III

Die meisten Säugetiere können Milchzucker (Laktose) nur als Jungtier verdauen. Bei vielen Menschen in Nordeuropa bleibt das Enzym Laktase durch eine Mutation lebenslang aktiv. Welche Folgerungen sind richtig?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Die Mutation war zufällig. Erst in einer Umwelt mit Milch wurde sie zum Vorteil — und nur als Keimzellmutation konnte sie sich in der Bevölkerung ausbreiten.
Hängt der Nutzen von der Umwelt ab?
Wie gelangt eine Mutation in die nächste Generation?
A9
Trickaufgabe: Der mutierte Muskel
AFB III

Ein Bodybuilder trainiert jahrelang. Seine Oberarmmuskeln sind doppelt so dick wie früher. Er sagt: „Meine Muskelgene sind mutiert — meine Kinder werden auch so kräftig.“ Welche Aussagen sind richtig?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Die Falle: Jede Veränderung im Körper für eine Mutation halten. Training verändert nicht die Erbinformation, und Muskelzellen sind ohnehin Körperzellen.
Ist die Erbinformation überhaupt verändert?
Wo müsste eine Mutation liegen, damit Kinder sie erben?
A10
Wie schwer wiegt der Fehler?
AFB III

Ein Gen wird in Dreiergruppen gelesen. Beurteile, wie stark sich jede Mutation vermutlich auf das Genprodukt auswirkt.

Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
Aussagegeringe Wirkungstarke Wirkung
Ein Baustein ganz am Ende des Gens wird ausgetauscht.
Ein Baustein am Anfang des Gens geht verloren.
Drei Bausteine nebeneinander werden zusätzlich eingefügt.
Zwei Bausteine am Anfang kommen hinzu.
Das ganze Gen fehlt, weil ein Chromosomenstück verloren ging.
Rasterverschiebungen am Anfang zerstören fast die ganze Information. Ein einzelner Austausch oder drei eingefügte Bausteine lassen das Raster intakt.
Verschiebt sich das Leseraster?
Je früher die Verschiebung beginnt, desto mehr ist betroffen.