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Lernkarten

Dreißig Karten zum Umdrehen: Begriffe und Regeln aus dem Kapitel Variabilität und Evolution — von der Mutation bis zur Angepasstheit.

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01
Begriff
Mutation
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zufällige, ungerichtete, dauerhafte Veränderung der Erbinformation.
02
Begriff
Genmutation
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Antwort
Veränderung innerhalb eines Gens: Austausch, Verlust oder Einfügung von Bausteinen.
03
Begriff
Chromosomenmutation
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
Veränderung der Struktur eines Chromosoms, z. B. Verlust oder Verdopplung eines Stücks.
04
Begriff
Genommutation
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
Veränderung der Chromosomenzahl, z. B. Trisomie 21.
05
Begriff
Mutagen
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Antwort
Einfluss, der die Mutationsrate erhöht: UV-, Röntgen-, radioaktive Strahlung, bestimmte Chemikalien.
06
Begriff
Spontane Mutation
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Antwort
Mutation ohne äußeren Anlass, z. B. durch Kopierfehler bei der DNA-Verdopplung.
07
Begriff
Keimbahnmutation
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Antwort
Mutation in Keimzellen oder ihren Vorläufern — sie wird vererbt.
08
Begriff
Körperzellmutation
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Antwort
Mutation in einer Körperzelle — betrifft nur das Individuum, nicht die Nachkommen.
09
Begriff
Leseraster
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Antwort
Einteilung der Erbinformation in Dreiergruppen beim Lesen; verschiebt sich bei Verlust oder Einfügung einzelner Bausteine.
10
Begriff
Allel
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Antwort
Variante eines Gens.
11
Begriff
Rekombination
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Antwort
Neukombination vorhandener Erbanlagen bei Meiose und Befruchtung.
12
Begriff
Crossing-over
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Antwort
Stückaustausch zwischen homologen Chromosomen in der Meiose.
13
Begriff
Klon
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Antwort
genetisch gleicher Nachkomme aus ungeschlechtlicher Vermehrung.
14
Begriff
Ungeschlechtliche Vermehrung
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Antwort
ein Elternteil, keine Keimzellen: Ausläufer, Knollen, Knospung, Teilung.
15
Begriff
Geschlechtliche Fortpflanzung
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Antwort
Verschmelzung von Ei- und Spermienzelle; jeder Nachkomme ist genetisch einzigartig.
16
Begriff
Variabilität
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Antwort
erbliche Unterschiede zwischen Individuen einer Population.
17
Begriff
Population
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Antwort
Gruppe von Artgenossen in einem Gebiet, die sich miteinander fortpflanzen.
18
Begriff
Selektion
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Antwort
Individuen mit günstigen Merkmalen haben mehr Nachkommen — die Häufigkeit der Merkmale ändert sich.
19
Begriff
Selektionsfaktor
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Antwort
Umweltbedingung, die den Fortpflanzungserfolg beeinflusst: Klima, Fressfeinde, Erreger, Konkurrenz, Partnerwahl.
20
Begriff
Fitness
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Antwort
Fortpflanzungserfolg: Zahl der fruchtbaren Nachkommen eines Individuums.
21
Begriff
Angepasstheit
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Antwort
erbliches Merkmal, das in einer Umwelt Überleben und Fortpflanzung begünstigt; Ergebnis der Evolution.
22
Begriff
Anpassung (Modifikation)
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Antwort
nicht erbliche Veränderung eines Individuums als Reaktion auf die Umwelt.
23
Begriff
Resistenz
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Antwort
erbliche Widerstandsfähigkeit, z. B. von Bakterien gegen ein Antibiotikum — entsteht durch Mutation und Selektion.
24
Regel
Keimzellen bei n Chromosomenpaaren
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Antwort
\(2^{n}\) verschiedene Keimzellen (ohne Crossing-over); Mensch: \(2^{23} \approx 8{,}4\) Millionen.
25
Regel
Zygoten bei n Chromosomenpaaren
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Antwort
\(2^{n} \cdot 2^{n} = 2^{2n}\); Mensch: \(2^{46} \approx 7 \cdot 10^{13}\).
26
Regel
Austausch oder Verlust?
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Antwort
Austausch: eine Dreiergruppe verändert. Verlust/Einfügung eines Bausteins: Raster verschoben ab der Fehlerstelle.
27
Regel
Was wird vererbt?
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Antwort
Nur Mutationen in Keimzellen. Körperzellmutationen und Modifikationen nicht.
28
Regel
Neu oder gemischt?
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Antwort
Mutation liefert neue Allele, Rekombination neue Kombinationen, Selektion ändert Häufigkeiten.
29
Regel
Anteil nach Selektion
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Antwort
Anteil = Überlebende mit Merkmal : alle Überlebenden.
30
Regel
Evolutionäre Erklärung
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Antwort
Variabilität → Selektionsvorteil → mehr Nachkommen → Merkmal wird in der Population häufiger.
i
Geh den Stapel dreimal durch: erst alle Karten, dann nur die Regeln, zuletzt nur die ungelernten. Sag die Antwort laut, bevor du umdrehst — am besten mit einem eigenen Beispiel: einem Tier, einer Pflanze oder einer Resistenz.