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Anpassung oder Angepasstheit?

Zehn Übungen zu Anpassung, Angepasstheit und richtigen evolutionären Erklärungen.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zu Anpassung und Angepasstheit — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Angepasstheit oder Anpassung?
AFB I

Ordne die Beispiele zu.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Angepasstheit (erblich)
2Anpassung (nicht erblich)
Angepasstheiten erbt der Nachwuchs. Anpassungen entstehen im Leben eines Individuums und verschwinden oft wieder.
Hätte das Kind das Merkmal auch ohne die Umwelt der Eltern?
Löwenzahn aus dem Gebirge wird im Tal wieder groß.
A2
Merkmale der Begriffe
AFB I

Kreuze an, zu welchem Begriff die Aussage passt.

Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
AussageAngepasstheitAnpassung
ist erblich
entsteht während des Lebens eines Individuums
entsteht über viele Generationen
betrifft eine Population
ist eine Modifikation
ist ein Ergebnis von Mutation, Rekombination und Selektion
Zeitskala und Erblichkeit unterscheiden die beiden Begriffe.
Wer verändert sich — Einzelwesen oder Population?
Modifikation kennst du aus Klasse 9.
A3
Lückentext
AFB I

Setze die Fachbegriffe ein — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Eine Angepasstheit ist und entsteht in einer Population über viele . Eine Anpassung zeigt ein einzelnes im Laufe seines Lebens; sie wird vererbt. Evolution verfolgt kein .

„Absicht“ bleibt übrig — und hat in evolutionären Erklärungen nichts zu suchen.
Welche der beiden entsteht schneller?
Evolution plant nicht.
A4
Falsch formuliert
AFB II

Ein Schüler hat einen Text über den Schneehasen geschrieben. Finde die fachlich falschen Sätze.

In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Drei typische Denkfehler: Absicht, Vererbung erworbener Eigenschaften und Individuum statt Population.
Achte auf „wollten“ und „deshalb“.
Wer evolviert: ein Hase oder viele Generationen?
A5
Stimmt das?
AFB II

Entscheide bei jeder Aussage, ob sie stimmt.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Erblich oder erworben — das ist die Leitfrage.
Ist Sonnenbräune erblich?
Was hat Lamarck behauptet?
A6
Erklärung in der richtigen Reihenfolge
AFB II

Warum haben Geparden so lange Beine? Bringe die Erklärung in die richtige Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Die Vorfahren der Geparden unterschieden sich erblich in der Beinlänge.
2Tiere mit längeren Beinen liefen schneller und erbeuteten mehr Antilopen.
3Sie waren besser ernährt und zogen mehr Junge groß.
4Die Jungen erbten die längeren Beine.
5Über viele Generationen wurden lange Beine in der Population häufiger.
Variabilität → Vorteil → Fortpflanzungserfolg → Vererbung → Häufigkeit steigt.
Beginne mit der Vielfalt.
Am Ende steht die Population.
A7
Mix: Selektion erkennen
AFB II

Hier geht es auch um 4.2.1 Die Evolutionsfaktoren. Welche Aussagen beschreiben Selektion richtig?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Selektion sortiert vorhandene erbliche Varianten nach ihrem Fortpflanzungserfolg.
Kann Selektion etwas Neues schaffen?
Wirkt Selektion auf das Individuum oder die Population?
A8
Die Höhlenfische
AFB III

Der Mexikanische Salmler kommt in Flüssen mit Augen vor. Populationen, die seit Jahrtausenden in dunklen Höhlen leben, haben keine funktionsfähigen Augen mehr. Spiele eine richtige Erklärung durch.

Spiele die Situation Schritt für Schritt durch: Was ist jetzt richtig? Nur die richtige Karte bringt dich weiter.
    Auch der Verlust eines Organs ist eine Angepasstheit — ohne „brauchen“ und ohne Nichtgebrauch.
    Vermeide „brauchen“.
    Lamarck erklärte mit Nichtgebrauch — das ist widerlegt.
    A9
    Trickaufgabe: Das Bergdorf
    AFB III

    Menschen, die in einem Dorf auf 4000 m Höhe aufgewachsen sind, haben mehr rote Blutkörperchen als Menschen im Flachland. Eine Schülerin folgert: „Das ist eine Angepasstheit.“ Welche Aussagen sind richtig?

    Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
    Die Falle: „passt zur Umwelt“ gleichsetzen mit „erblich“. Erst ein Vergleich in anderer Umwelt zeigt, ob ein Merkmal erblich ist.
    Wie prüft man, ob ein Merkmal erblich ist?
    Was passiert mit Flachländern im Gebirge?
    A10
    Welche Erklärung ist evolutionär?
    AFB III

    Beurteile jede Erklärung für die langen Wurzeln von Wüstenpflanzen.

    Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
    Aussageevolutionär richtigfachlich falsch
    Pflanzen mit erblich längeren Wurzeln erreichten mehr Wasser, überlebten häufiger und bildeten mehr Samen.
    Die Pflanzen streckten ihre Wurzeln, um an Wasser zu kommen, und vererbten das.
    Damit sie nicht vertrocknen, bildeten die Pflanzen lange Wurzeln aus.
    Über viele Generationen wurden Anlagen für lange Wurzeln in der Population häufiger.
    Eine einzelne Pflanze wurde durch Selektion immer besser angepasst.
    Richtig sind nur Erklärungen mit erblicher Vielfalt, Fortpflanzungserfolg und Population — ohne „um zu“ und „damit“.
    Suche nach „um zu“ und „damit“.
    Wer verändert sich in einer richtigen Erklärung?