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Gene und Umwelt

Zehn Übungen zu Genotyp, Phänotyp, Modifikation und Reaktionsnorm.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zu Genotyp, Phänotyp, Modifikation und Reaktionsnorm — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Genotyp, Phänotyp oder Umwelt?
AFB I

Ordne jede Karte zu.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Genotyp
2Phänotyp
3Umweltfaktor
Der Genotyp ist die genetische Ausstattung, der Phänotyp das, was man beobachten oder messen kann. Umweltfaktoren wirken von außen auf den Phänotyp.
Was kann man am Menschen messen oder sehen?
Allele gehören zum Genotyp.
A2
Begriffe klären
AFB I

Verbinde jeden Begriff mit seiner Bedeutung.

Pheno- bedeutet „erscheinen“.
Norm = Rahmen, in dem reagiert werden kann.
A3
Löwenzahn im Gebirge
AFB I

Setze die passenden Wörter ein — zwei bleiben übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Ein Botaniker teilte eine Löwenzahnpflanze der Länge nach. Beide Hälften hatten denselben . Eine Hälfte pflanzte er im Tiefland, die andere im . Dort blieb die Pflanze klein und gedrungen, bildete aber eine lange Wurzel. Der beider Pflanzen war also verschieden. Diese Veränderung durch die Umwelt nennt man ; sie wird nicht .

Weil beide Hälften aus derselben Pflanze stammen, sind sie genetisch gleich — jeder Unterschied muss auf die Umwelt zurückgehen.
Was haben zwei Hälften einer Pflanze gemeinsam?
Eine Mutation würde die Gene verändern.
A4
Stimmt das?
AFB II

Entscheide bei jeder Aussage, ob sie stimmt.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Gene legen den Spielraum fest, die Umwelt die Lage im Spielraum.
Modifikationen sind nicht erblich — warum?
Denk an die Reaktionsnorm.
A5
Erblich oder Modifikation?
AFB II

Entscheide für jedes Beispiel, ob der Unterschied genetisch bedingt ist oder eine Modifikation.

Setze in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
Beispielgenetisch bedingtModifikation
Ein Mensch hat Blutgruppe 0, sein Bruder Blutgruppe A.
Nach einem halben Jahr Krafttraining sind die Oberarmmuskeln dicker.
Im Sommer ist die Haut brauner als im Winter.
Ein Kind hat eine Rot-Grün-Sehschwäche wie sein Großvater.
Eine Hortensie blüht auf saurem Boden blau, auf kalkhaltigem rosa.
Modifikationen entstehen durch die Umwelt und verschwinden oft wieder, wenn sich die Umwelt ändert. Genetisch bedingte Unterschiede werden vererbt.
Würde der Unterschied verschwinden, wenn sich die Umwelt ändert?
Training, Sonne und Boden sind Umweltfaktoren.
A6
Ein Versuch zur Modifikation
AFB II

Du willst zeigen, dass die Blattform einer Pflanze eine Modifikation ist. Bringe die Schritte in eine sinnvolle Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Von einer Pflanze mehrere Stecklinge schneiden.
2Die Stecklinge an einem feuchten und an einem trockenen Standort einpflanzen.
3Wachstum und Blattform über Wochen beobachten.
4Unterschiede zwischen den Standorten festhalten.
5Samen beider Gruppen am selben Standort aussäen.
6Nachkommen vergleichen: Sehen sie gleich aus, war es eine Modifikation.
Stecklinge sind erbgleich. Unterschiede am Standort zeigen den Umwelteinfluss; gleiche Nachkommen am gleichen Ort zeigen, dass nichts vererbt wurde.
Wie bekommt man erbgleiche Pflanzen?
Der Beweis für „nicht erblich“ kommt zum Schluss.
A7
Mix: Diät gegen ein Gen?
AFB II

Hier geht es auch um 2.1.2 Gen, Genprodukt, Merkmal. Kinder mit Phenylketonurie haben ein verändertes Gen PAH; das Enzym, das Phenylalanin abbaut, arbeitet nicht. Mit einer eiweißarmen Kost entwickeln sie sich normal. Welche Aussagen sind richtig?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Hier zeigt sich Genotyp + Umwelt → Phänotyp: Das Gen bleibt verändert, aber die Ernährung verhindert die Folgen.
Kann Essen Gene verändern?
Welcher Teil der Genwirkkette fehlt?
A8
Fehlersuche im Bericht
AFB III

Jonas hat über eine Studie mit Zwillingen berichtet. Finde die falschen Zeilen.

In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Drei Fehler: gleicher Genotyp heißt nicht gleicher Phänotyp, Modifikationen sind nicht erblich, und zweieiige Zwillinge sind nicht erbgleich.
Wirkt die Umwelt auf Zwillinge?
Zweieiig = zwei Eizellen.
A9
Trickaufgabe: Die rosa Hortensie
AFB III

Ein Gärtner schneidet von einer blau blühenden Hortensie einen Steckling und setzt ihn in kalkhaltige Erde. Im nächsten Jahr blüht er rosa. Welche Aussagen sind richtig?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Die Falle: Ein auffälliger Unterschied wirkt wie ein neues Merkmal. Tatsächlich ist der Steckling erbgleich — der Boden verändert nur den Phänotyp.
Wie entsteht ein Steckling?
Was ändert sich — der Boden oder die Gene?
A10
Gene, Umwelt oder beides?
AFB III

Beurteile, wodurch die Merkmale eines Menschen vor allem festgelegt werden.

Setze in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
Merkmalvor allem Genevor allem UmweltGene und Umwelt
Blutgruppe
Muttersprache
Körpergröße
Narbe nach einem Unfall
Hautfarbe
Viele Merkmale hängen von beidem ab: Die Gene legen den Spielraum fest (Körpergröße, Pigmentbildung), Ernährung oder Sonne bestimmen, wo im Spielraum das Merkmal liegt.
Kann Sonne die Hautfarbe ändern?
Sprache wird gelernt.